B229n: Baubeginn schon im nächsten Jahr?

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Die Brücke über die Hönne in Sanssouci ist derzeit das Nadelöhr für den Schwerlastverkehr auf der B229.

Balve - „Wenn wir sehr positiv denken, kann 2019 mit dem Bau der B229n von Sanssouci nach Wocklum begonnen werden“, blickte Andreas Berg, Pressesprecher vom Landesbetrieb Straßen.NRW, am Donnerstag auf Anfrage sehr optimistisch in die Zukunft.

„2020 ist aber auf jeden Fall realistisch.“ Damit kommt der seit mehr als fünf Jahren diskutierte Ausbau der 1,2 Kilometer langen Strecke mit je einem Kreisverkehr in Sanssouci und in Wocklum in Fahrt. Zufrieden damit ist auch der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Marco Voge, der uns bestätigte, dass alle rechtlichen Voraussetzungen für den Ausbau erfüllt seien – dies habe ihm NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst mitgeteilt. Realisiert werde das Projekt von Straßen.NRW. 

Kosten von rund 10,5 Millionen Euro 

Pressesprecher Andreas Berg: „In den Haushalt des Bundesverkehrsministeriums sind die dafür veranschlagten 10,5 Millionen Euro eingestellt worden.“ Zur Zeit laufe die Genehmigung der Entwurfsplanung und auch die Kosten der Ausführungsplanung würden noch ermittelt. Auch seien noch nicht alle erforderlichen Grundstücke erworben worden. Es sind also noch einige Hausaufgaben zu machen, bis die Auftragsvergabe erfolgen und der erste Spatenstich durchgeführt werden kann. 

Über das neue Teilstück der Bundesstraße 229 soll der Verkehr von Sanssouci durch einen Kreisel mit 36 Meter Durchmesser über das ehemalige Stockmeier-Gelände oder aber nach Beckum geleitet werden. Die Abzweigung zum Viadukt nach Sanssouci, also die bisherige Streckenführung, soll dann für den Straßenverkehr gesperrt werden. Nur noch Fußgänger und Radfahrer können diese Straße dann nutzen. Ausnahmen für Anlieger gibt es nicht. Auch diese müssen bis nach Wocklum, um von diesem Kreisel zu ihren Häusern fahren zu können. Dieser Kreisverkehr wird einen Durchmesser von 45 Metern haben und angebunden an die bisherige Strecke der nach Balve führenden B229. 

Brücke in Sanssouci das Nadelöhr

Um bis zur Fertigstellung der Umgehungsstrecke den Schwerlastverkehr weiterhin über die Bundesstraße führen zu können, wird sich Straßen.NRW im Frühjahr 2019 mit der Brücke in Sanssouci und damit dem Nadelöhr für den Schwerlastverkehr in diesem Bereich, beschäftigen, um deren Nutzung für 40-Tonner auch über das Jahr 2020 hinaus zu gewährleisten. 2013 wurde diese Brücke letztmals saniert, um dem stetig steigenden Schwerlastaufkommen standzuhalten. Turnusgemäß wird die Brücke von Ingenieuren des Landesbetriebs 2019 wieder unter die Lupe genommen.

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