Aufführungen werden verschoben

Diese Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Festspiele Balver Höhle

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Im Januar war der Vorsitzende der Festspiele Balver Höhle, Lukas Koch (links) noch guter Dinge, jetzt musste der Verein unter anderem die Aufführungen von "Jim Knopf" absagen.

Balve - Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen jetzt auch die Festspiele Balver Höhle mit voller Wucht. Der Verein hat mittlerweile einen Teil seiner Veranstaltungen abgesagt.

Der Festspielverein Balver Höhle hat sich entschieden, die Aufführungen von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sowie „Gott des Gemetzels“ ebenso wie die Veranstaltung „Nacht der Tenöre“ abzusagen.

Nach einem Gespräch mit den Banken und der Stadt konnte auch die zwischenzeitlich drohende Insolvenz abgewendet werden. Deshalb lag auch etwas Erleichterung in der Stimme von Lukas Koch, dem Vorsitzenden des Festspielvereins. „Wir haben uns während unserer Vorstandssitzung am Dienstag einstimmig darauf geeinigt, das Familienmusical sowie die Theater-Aufführungen und auch die Nacht der Tenöre abzusagen“, berichtete Koch.

Coronavirus schon beim Höhleneinzug ein Thema

Schon beim traditionellen Höhleneinzug am 14. März war die Bedrohung durch das Coronavirus ein Thema gewesen. Eine Absage zu jenem Zeitpunkt sollte allerdings vermieden werden, um eine damit verbundene mögliche Insolvenz des Vereins zu vermeiden (wir berichteten).

Finanzielle Probleme wohl abgewendet

Nach der Absage des Schützenfestes in Volkringhausen, das am Pfingst-Wochenende stattfinden sollte, geriet auch der Vorstand der Festspiele unter Druck und musste handeln. Daraufhin seien Gespräche mit den Banken und der Stadt geführt worden. Lukas Koch: „Der Verein kommt nicht in finanzielle Schwierigkeiten – wir sind abgesichert.“

Das passiert mit den Karten

Mit diesen Zusagen werde „Jim Knopf“ auf 2021 verschoben. Koch: „Wir bieten allen an, die schon eine Karte gekauft haben, diese wieder zurückzugeben oder dafür einen Gutschein zu bekommen. Oder aber uns auf eine Weise zu unterstützen, indem die Karte verfallen gelassen wird und im nächsten Jahr eine neue gekauft wird.“

Vorstand wartet weitere Entwicklungen ab

Nachdem dieser Teil der Höhlensaison abgesagt wurde, werde jetzt vom Vorstand abgewartet, wie sich die Situation im Juni entwickele. Danach werde über die Durchführung der anstehenden Veranstaltungen entschieden.

Derweil tut sich in der Höhle nichts: „Das Bühnenbild wurde vor vier Wochen angefangen, durfte aber nicht weiter aufgebaut werden.“ Unmittelbar nach dem Höhleneinzug folgte der Festspielverein den behördlichen Anweisungen und ließ seine Arbeiten ruhen.

Alle Informationen rund um das Coronavirus im Märkischen Kreis gibt es hier.

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