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„Eine Handvoll Hoffnung“ in schweren Zeiten

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Von: Julius Kolossa

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Hände als Motiv, um Hoffnung angemessen auszudrücken, hat Malerin Elke Frommhold ausgewählt. Sie stellt derzeit in Balve aus.
Hände als Motiv, um Hoffnung angemessen auszudrücken, hat Malerin Elke Frommhold ausgewählt. Sie stellt derzeit in Balve aus. © Kolossa, Julius

„Ich gebe Ihnen eine Handvoll Hoffnung“, brachte Elke Frommhold das Thema ihrer Ausstellung in der Balver Pfarrkirche St. Blasius auf den Punkt. Im alten Kirchenteil sind noch bis Donnerstag, 21. April, elf ihrer Bilder unter eben dem Titel „Eine Handvoll Hoffnung“ zu sehen.

Für die Malerin und Dozentin, die in Sundern-Stockum lebt, ist diese Ausstellung ihre Premiere in Balve. Der Kontakt kam über Mitglieder der St.-Blasius-Gemeinde zustande; gerne nutzt die Künstlerin die Gelegenheit, in der Fastenzeit auszustellen.

Ihre Gedanken zu dieser Ausstellung teilte sie bei einem Gesprächsabend mit, der am Dienstag für Kunstinteressierte stattfand. „In der Corona-Zeit kam eine Schwere in meinen Bildern zum Ausdruck, die sich aber nach und nach löste – immer wieder tauchte eine kleine Frau Hoffnung in meinen Gedanken auf, die ich auch dann mit in die Bilder malte.“ Diese Hoffnung, so schien es ihr angemessen, sollte in einer Serie mit Händen als Motiv ausgedrückt werden.

Frommhold: „Meine Bilder sind gemalte Gebete“

Elke Frommhold: „In diesen schweren Zeiten brauchen wir Hoffnung, die uns leicht ums Herz werden lässt.“ Sie lud die Teilnehmer ein, die Bilder, neben die sie erklärende Aussagen aus der Bibel oder ihren eigenen Gedanken aufgestellt hat, auf sich wirken zu lassen. „Meine Bilder sind gemalte Gebete“, sagte sie dazu.

Elke Frommhold arbeitet seit 2003 hauptberuflich als Malerin und leitet Malkurse. Sie ist Diplom-Kreativtherapeutin. „Meine Leidenschaft in der Malerei gilt Gott, den Menschen und dem Darstellen ihrer Gefühle auch im Ausdruck von Gestik mithilfe der wundervollen Wirkung von Farbe.“

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