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20 Firmen konnten die Veranstalter bereits bestätigen.

Balve -  Mit rund 120 Ausstellern und mehr als 4000 Besuchern rechnen die Veranstalter von „Karriere im MK“ in diesem Jahr. Zur dritten Auflage kehrt die gemeinsame Ausbildungs- und Studienbörse der Städte Balve, Hemer, Iserlohn und Menden an den Ort der Premiere vor zwei Jahren zurück: in die Zeltstadt des Campus Symposiums an der privaten Iserlohner Hochschule BiTS. Auch Firmen aus Balve nutzen die Gelegenheit, sich vorzustellen und künftige Auszubildende zu finden.

Balve -  Mit rund 120 Ausstellern und mehr als 4000 Besuchern rechnen die Veranstalter von „Karriere im MK“ in diesem Jahr. Zur dritten Auflage kehrt die gemeinsame an den Ort der Premiere vor zwei Jahren zurück: in die Zeltstadt des Campus Symposiums an der privaten Iserlohner Hochschule BiTS. Auch Firmen aus Balve nutzen die Gelegenheit, sich vorzustellen und künftige Auszubildende zu finden.

Von Hildegard Goor-Schotten

In dem recht spektakulären Umfeld, in dem sich an den Tagen zuvor Besucher und prominente Referenten zur internationalen Wirtschaftskonferenz treffen, können sich am Donnerstag, 11. September, die Schüler und Schülerinnen aus dem Nordkreis von 8 bis 17 Uhr über Karrierechancen und Ausbildungsplätze vor der Haustür informieren.

20 Unternehmen haben sich bereits fest angemeldet, konnte der Veranstalterkreis am Dienstag beim Pressegespräch verkünden. Der Anmeldeschluss ist am 11. April. Ein erstes Informations- und Vorbereitungstreffen für Aussteller findet am 13. Februar ab 14 Uhr in der BiTS am Reiterweg 26b in Iserlohn statt (eine Anmeldung dafür ist nicht erforderlich).

„Karriere im MK ist Bildungs- und Wirtschaftsförderung zugleich“, betonte Iserlohns Bürgermeister Peter-Paul Ahrens. Die Jugendlichen können sich umfassend über Ausbildungsmöglichkeiten informieren, die Unternehmen können sich dem dringend benötigten Nachwuchs als Arbeitgeber präsentieren. Von den vier Städten über die Wirtschaftsförderer bis hin zu Kreishandwerkerschaft und Märkischem Arbeitgeberverband reicht daher der Kreis der Veranstalter.

Sie wollen dafür sorgen, dass die Mammutveranstaltung in diesem Jahr noch reibungsloser über die Bühne geht. Vormittags Sekundarstufe I, nachmittags Sekundarstufe II und Eltern – dieser Ablauf soll die Besucherströme entzerren. Auf das wenig nachgefragte Vortragsprogramm wird zugunsten von mehr Stellfläche verzichtet. Workshops zum Bewerbungstraining werden jedoch wieder angeboten.

„Die kleinen Firmen gehen ein wenig unter“, wies Manfred Vogel, Unternehmer aus Hemer und erfahrener Aussteller, gestern auf ein Problem hin. Er hat im vergangenen Jahr, anders als zuvor, auf der Ausbildungsbörse keine Auszubildenden gefunden. Er wünscht sich, dass die Schüler noch besser auf diesen Tag und dessen einmalige Möglichkeiten vorbereitet werden und nicht nur Geschenke einsammeln kommen. Mit mehr als 40 Veranstaltungen in den Schulen sowie Eltern-/Schülerabenden will der Veranstalterkreis dafür sorgen. Dabei rücken die Gymnasien verstärkt in den Fokus, denn die haben sich bislang kaum für eine Teilnahme interessiert. Die duale Ausbildung spiele dort in der Berufsorientierung keine Rolle, bedauerten gestern übereinstimmend alle Beteiligten – ein großes Manko für die Wirtschaft, aber auch für die Schüler, denen dadurch unter Umständen interessante berufliche Perspektiven vorenthalten bleiben. „Wir bieten auch für Gymnasiasten sehr viel Informationen“, betonte Thomas Haude für Karriere im MK: „Im vergangenen Jahr sind allein 47 Studiengänge vorgestellt worden.“

Weitere Informatonen finden sich auf der Internetseite www.karriere-im-mk.de.

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