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Ausbau der Kreisstraße 11: Es geht endlich voran

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Von: Markus Wilczek

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Die Kreisstraße 11 ist an vielen Stellen sehr schmal und in schlechtem Zustand. Nun tut sich endlich was in Sachen Neu- und Ausbau.
Die Kreisstraße 11 ist an vielen Stellen sehr schmal und in schlechtem Zustand. Nun tut sich endlich was in Sachen Neu- und Ausbau. © Kolossa, Julius

Schon seit Jahrzehnten Thema, geht es jetzt voran mit dem geplanten Neu- und Ausbau der Kreisstraße 11 zwischen Balve-Leveringhausen und Hemer-Ihmert.

Wie die zuständige Bezirksregierung Arnsberg am Donnerstag mitteilte, werden im Zuge des Genehmigungsverfahrens die geänderten Unterlagen vom 30. Mai bis 29. Juni öffentlich ausgelegt. Einwendungen können bis einschließlich 13. Juli erhoben werden.

Der Märkische Kreis als Vorhabenträger hatte – in Zusammenarbeit mit Straßen.NRW – die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens bereits Ende 2015 beantragt. Anfang 2016 lagen die Planunterlagen in den beteiligten Kommunen Altena, Balve, Hemer und Neuenrade erstmals aus. Der Erörterungstermin fand im Juli 2020 statt.

Unterlagen wurden angepasst

Die Einwendungen und Stellungnahmen wurden ausgewertet, die Planunterlagen anschließend im mehreren Punkten (zum Beispiel Anlage einer Steilböschung und Überarbeitung der Lärmtechnik) angepasst.

Nun werden die Unterlagen ab Ende Mai in Altena, Balve, Hemer und Neuenrade in den Rathäusern nochmals zur allgemeinen Ansicht ausliegen. Dann sind allerdings nur noch Einwendungen gegen die geänderten Unterlagen möglich – und nicht mehr gegen die Ursprungsplanung. Interessierte können die geänderten Unterlagen ab 30. Mai auch online unter https://www.bra.nrw.de/-3770 abrufen.

Sperrung der A45 wirkt sich aus

Die Kreisstraße 11 wurde in den 1970er-Jahren zunächst als besserer Feldweg von Leveringhausen nach Ihmert angelegt. Im Laufe der Jahre hat sie sich als kürzeste Verbindung von Hemer, Iserlohn und Altena nach Garbeck, Neuenrade und zur Sorpe etabliert. Der Verkehr auf der K 11 hat deshalb stark zugenommen. Seit der Sperrung der Autobahn 45 bei Lüdenscheid nutzen nun täglich nochmals deutlich mehr Fahrzeuge die enge Straße.

Zu Beginn der Planungen von vielen Seiten herbeigesehnt, wird der Ausbau der Straße vor allem in Garbeck und Leveringhausen mittlerweile jedoch eher kritisch gesehen. Mit Freigabe der Umgehungsstraße 2013 wurde ein Großteil des Durchgangsverkehrs aus Garbeck verbannt. Dies könnte sich schnell wieder ändern, falls die K 11 nun tatsächlich ausgebaut sollte. In Leveringhausen ist vor allem die sehr enge Ortsdurchfahrt das Problem.

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