Auftrag: „Verletzte Person im Wagen eingeklemmt“

Viel los bei der Feuerwehr in Garbeck. Neben dem Balvern kamen auch andere Feuerwehren aus dem Umkreis.

GARBECK ▪ Technik kann begeistern und ist auf jeden Fall lebensrettend. Zwar sorgen in den Autos viele Sicherheitssysteme wie Airbags und verstärkte Karosserie dafür, dass die Zahl der Toten bei Verkehrsunfällen sinkt, doch ist technischer Sachverstand im Falle eine Falles mehr denn je gefragt.

Und diese Vorführung stand im Mittelpunkt am Sonntag beim Löschzug Garbeck der Freiwilligen Feuerwehr Balve. Löschgruppenführer Ernst Reiner Schulte begrüßte dazu viele Garbecker, aber auch Feuerwehren aus dem Raum Balve und Umgebung. Allen Besuchern wurde an diesem Tag der offenen Tür ein Programm mit Unterhaltung, Information, Spiel und Spaß geboten. Wieder sorgte der Musikverein „Amicitia“ Garbeck mit seinem Frühkonzert für den ersten Höhepunkt des Tages.

Weitere folgten, als die besten der 53 Bilder des Malwettbewerbs ausgewählt wurden. Gewonnen hat Lukas aus der Tigergruppe (3 Jahre) einen Fußball. Jeweils eine Saisonkarte für das Freibad Neuenrade gewannen: Julia Schneider (4 Jahre), Mariella Dahlke (5 Jahre) und Elisa Severin (2. Klasse). Weil keiner der Gewinner bei der Preisverleihung dabei war, werden die Gewinne nachgereicht. Auch Kerstin Kremer war nicht vor Ort; andere zogen für sie die Lose bei der Tombola mit 600 Preisen. Und eins davon machte sie zur Besitzerin des Hauptpreises, des Strandkorbs.

Aufmerksam wurde verfolgt, wie die Übung: „Technische Hilfe bei einem Verkehrsunfall“ ablief. Kai Gaberle moderierte den Verlauf, bei dem eine eingeklemmte, verletzte Person aus einem Auto geborgen werden musste. Mit einem Spreizer wurde die Karosserie aufgeschnitten, so dass der Mann befreit werden konnte. Leben retten kann dabei auch die Rettungskarte, die vom ADAC angeboten wird. Im Übungsraum wurde für jedes Fahrzeugmodell eine solche erstellt, mit der sich für die Feuerwehrleute jeweils die Ansatzpunkte besser erschlossen, wo der Wagen aufgeschnitten werden kann. Airbags stecken zum Beispiel auch im Bereich der Kopfstützen, so dass eine genaue Standortbeschreibung für die Helfer entscheidend sein kann. Wie immer sehr beliebt waren für die Kinder die Fahrten mit dem Feuerwehrauto, das Spielen auf der Hüpfburg und die Schminkecke. Bei den Erwachsenen sorgte diesmal die Herausforderung, den etwa zwei Tonnen schweren Mannschaftstransportwagen 15 Meter bergauf zu ziehen, für einen spannenden Wettbewerb. Zwei Ketten, eine Stange und daran vier Mann, die das nur mit dem Fahrer besetzte Fahrzeug, in möglichst kurzer Zeit ziehen mussten, und dafür gab es 30 Liter Bier zu gewinnen. Diese gingen an die Löschgruppe Hemer-Frönserg, deren 10,7 Sekunden im zweiten Versuch konnten nicht unterboten werden. Die weiteren Platzierungen: Garbeck (12,3), Balve-Mitte (14,2), MGV (15,8) und Eisborn (21,5).

Julius Kolossa

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