Arbeitskreis soll sich mit caritativer Arbeit beschäftigen

Zunächst trugen die Anwesenden zusammen, was an caritativer Arbeit bereits angeboten wird.

Garbeck - Wie der Dienst am Nächsten, allgemein als „Caritas“ bezeichnet, zukünftig im Pastoralverbund Balve-Hönnetal funktionieren könnte, haben Interessierte am Dienstag im Pfarrheim Garbeck diskutiert. 19 Frauen und Männer nahmen teil und brachten ihre Ideen ein – vier erklärten sich bereit, in einem Arbeitskreis den weiteren Prozess mitzugestalten.

Von Julius Kolossa

Mit diesem Ergebnis war Diakon Gerd Eisenberg, der im Auftrag des Pastoralteams eingeladen hatte, mehr als zufrieden. „Ich bin froh, dass so viele teilgenommen haben“, sagte er am Ende der Veranstaltung. „Die Sammlung der Ideen ist ein großer Fundus, auf dem aufgebaut werden kann.“

Die Teilnehmer sollten sich zu sechs Impuls-Plakaten äußern. „Was ich zu diesem Thema sagen möchte?“ und „An caritativer Arbeit gibt es in unseren Gemeinden?“ lauteten zwei der Fragestellungen darauf. Vier Plakate ließen Raum, die Gedanken schweifen zu lassen: „Caritatives Arbeiten macht Spaß, weil...“, „Ich habe Sorge, dass...“, „Diese Menschen wollen wir im Pastoralen Raum erreichen...“ und „Neue Ideen caritativer Arbeit im Pastoralen Raum sind für mich...“.

Pfarrer Andreas Schulte stellte bei seiner Begrüßung heraus: „Wir stoßen etwas an, ohne zu wissen, was dabei herauskommt. Weil wir nicht wissen, wie caritative Arbeit in 20 Jahren aussehen kann, wollen wir versuchen, neue Formen zu entwickeln.“ Diakon Eisenberg führte diesen Gedanken weiter aus: „Ihre Mitarbeit hilft uns, die Zukunft zu gestalten.“ Viele der Teilnehmer kamen aus den Caritas-Ortsverbänden, einige von der Kolpingsfamilie und den Maltesern. Und auch zwei Brudermeister wirkten mit: Berthold König, Vorsitzender der Langenholthausener Schützen, und Engelbert Prinz von Croy, Chef der Balver Grünröcke.

„Der Spaß an der Arbeit kann motivieren – und dies müssen wir weiter tragen“, fasste Eisenberg am Ende zusammen, auch um den Beteiligten etwas von der Sorge zu nehmen, es gäbe demnächst zu wenig Mitarbeiter. Und deshalb gelte es, die sich demnächst entwickelnden Ergebnisse zu kommunizieren. Das betonten Ute Völlmecke, Gemeindereferentin St. Johannes Baptist-Neheim, und Tobias Kleffner, Referent für Jugend und Familie im Dekanat Hochsauerland-West, die in ihren Funktionen als Berater des Erzbistums den Prozess mit begleiten. Der Arbeitskreis selbst sei dabei kein Aktionsgremium. Vielmehr würden von hier die Impulse für die Arbeit vor Ort ausgehen.

Weitere Interessierte können sich für die Mitarbeit in diesem Gremium im Zentralen Pastoralbüro anmelden. Das erste Treffen ist für den 11. März ab 19.30 Uhr im Malteser-Heim geplant. Dieses Projekt wird von Diakon Gerd Eisenberg und Pfarrer i.R. Franz-Josef Aßmann im Auftrag des Pastoralteams vom Pastoralverbund geleitet.

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