Investitionen

Kühlung für die Kapelle

+
Der Fördervereinsvorstand plus Partnerinnen bringen die Kapelle auf Vordermann.

Volkringhausen - Ehrenamtlicher Einsatz udn Investitionen für die Volkringhauser Friedhofskapelle.

„Hier ist unsere neue Kühlanlage“, stellt der Vorsitzende des Fördervereins der Volkringhausener Friedhofskapelle, Jürgen Neuhaus, die neue Investition vor. Hiermit beträgt im Aufbewahrungsraum die Temperatur dann maximal 16 Grad, und macht damit auch eine Aufbewahrung von Verstorbenen im Hochsommer möglich. Denn im vergangenen Jahr war es so, dass die Kapelle dafür nicht genutzt werden konnte – die Verantwortlichen mussten nach Balve ausweichen. Dort stand die bis dahin einzigen Friedhofskapelle mit Kühlanlage im gesamten Stadtgebiet. Die Investition beträgt fast 2000 Euro.

Ehrenamtlicher Einsatz

 „Unsere Friedhofskapelle ist auf dem neuesten Stand“, fasste Jürgen Neuhaus zusammen. Dazu gehört auch die Aufhängung der Glocke, die von einem Sachverständigen bestätigt wurde. Aber Jürgen Neuhaus überzeugt an diesem Donnerstag nicht nur durch sein Fachwissen, der Vorsitzende packt auch mit an, genauso wie seine Vorstandskollegen plus Frauen beteiligte er sich beim Arbeitseinsatz. „Unser alljährlicher Frühjahrsputz findet dieses Mal wegen Corona später statt“, sagte er, greift selbst zum Besen, und fegt damit durch den Innenraum. Während die Männer die groben Arbeiten wie unter anderem die Säuberung der Dachrinnen ausführen, übernehmen die Frauen die Feinarbeiten. Hier trifft sich ein eingespieltes Team, das wird sofort ersichtlich. Hand in Hand wird gearbeitet, jeder Winkel durchkämmt.

Holztür bleibt erhalten

 Dabei kommen alle immer wieder am großen Eingangstor vorbei: In vier Flügel ist dieses mit dunklem Holz gestaltete Tor unterteilt, die nach Bedarf aufgeklappt werden. „Dieses Tor bleibt drin“, sagt Jürgen Neuhaus und weist auf eine Entscheidung hin, die der Vorstand den Mitgliedern während der nächsten Jahreshauptversammlung erläutern wird. „Die Architektinnen, die die Umgestaltung der Kirchen in Eisborn und Beckum vorgenommen haben, rieten uns davon ab, diese Tür gegen eine Glasfront-Schiebetür auszutauschen.“ Denn die Idee, eine zweiflügelige Tür mit Sicherheitsglas einzubauen, kam bei der diesjährigen Versammlung auf. „Die Meinung der Expertinnen aber war, dass die jetzige Aufhängung und Anordnung optimal für dieses Friedhofskapelle sei – eine andere Tür passe nicht ins Bild.“ Möglich sei es aber, die Türfront auszutauschen und neue Türgriffe anzubringen. Somit spart der Förderverein der Friedhofskapelle dann auch noch Geld. Das wird dann in eine Informationstafel investiert, die noch in diesem Jahr aufgestellt werden soll. Unter anderem die Geschichte des Fördervereins und die Ansprechpartner werden darauf zu finden sein

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare