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Arbeiten sollen Mitte 2023 beginnen: Garbecker Straße wird saniert

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Von: Julius Kolossa

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Die Garbecker Straße ist stellenweise in einem schlechten Zustand. Der Abschnitt zwischen den Einmündungen Hauptstraße und In deär Queyte soll im kommenden Jahr saniert werden.
Die Garbecker Straße ist stellenweise in einem schlechten Zustand. Der Abschnitt zwischen den Einmündungen Hauptstraße und In deär Queyte soll im kommenden Jahr saniert werden. © Kolossa, Julius

Der straßenbauliche Zustand der Garbecker Straße ist an manchen Stellen schlecht. So gibt es viele Schlaglöcher vor allem im Bereich zwischen der Einmündung Hauptstraße (B229) und Einmündung In deär Queyte.

Handlungsbedarf sieht auch die Stadt, die bereits 2017 ein Gestaltungskonzept für die Garbecker Straße aufgestellt und dieses mit dem Antrag auf Förderung durch das Städtebauprogramm bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht hat.

Mittlerweile wurden entsprechende Fördergelder genehmigt, die nun bis zum 31. Dezember 2023 abgerufen werden müssen. Die Garbecker Straße soll auf dem vorgesehenen 230 Meter langen Abschnitt komplett neu gestaltet werden – mit Erneuerung der Fahrbahn samt Unterbau, aber auch neuen Gehwegen und Randeinfassungen.

Tempo 30 soll weiterhin gelten

Das Projekt stellte Volker Finger vom Büro Finger Bauplan am Dienstagabend im Ausschuss Umwelt, Stadtentwicklung, Bau vor. Die Breite der Fahrbahn soll nach Abschluss aller Arbeiten bei rund fünf Metern liegen, nebendran ein etwa 1,60 Meter breiter Gehweg verlaufen. Auch Tempo 30 soll weiterhin gelten.

Im Fokus der Planungen stand auch die Einrichtung einer Fahrradstraße, der ersten in Balve. Damit wäre die Garbecker Straße dann verkehrsberuhigt mit lediglich noch verbleibenden sechs Stellflächen. Die momentan hier tagsüber parkenden Autos müssten dann auf anderen Flächen abgestellt werden. Dazu sagte Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU): „Es wäre ein Paradigmenwechsel.“ Jetzt nimmt sich die Verwaltung der vom Ausschuss gestellten Aufgabe an, eine Anliegerversammlung zu veranstalten, um die Maßnahmen zu erläutern und die grundstücksbedingten Auswirkungen aufzuzeigen. Gebaut werden soll ab Mitte 2023.

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