Erster Gottesdienst Mitte Juli

Arbeiten in Beckumer Kirche vor dem Abschluss

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Die Arbeiten sind fast abgeschlossen: In der Beckumer Kirche St. Nikolaus sollen ab 19. Juli endlich wieder Gottesdienste gefeiert werden.

Beckum – Seit Januar ist die Beckumer St.-Nikolaus-Kirche eine Baustelle: der Sanierungsstau aus 30 Jahren vom Boden bis zum Dach wird abgearbeitet. Inzwischen stehen die Arbeiten in dem Gotteshaus vor dem Abschluss.

Noch zu erledigen sind lediglich Restarbeiten wie die Installation der Deckenleuchten. 

Aber auch diese finalen Arbeiten müssen zeitnah beendet werden, denn am Sonntag, 19. Juli, soll ab 10 Uhr wieder ein feierliches Hochamt in der St.-Nikolaus-Kirche gefeiert werden. Erste Einblicke in das Kircheninnere gewährten die Verantwortlichen der Bevölkerung bereits jüngst vor und nach der Schützenmesse, so dass sich die Beckumer von dem Fortschritt der Bauarbeiten überzeugen konnten. 

Rückbau der Orgelbühne

Helle und freundliche Farben an den Säulen und unter der Decke machen den Innenraum attraktiver. Und größer ist er geworden, denn die Orgelbühne ist zurückgebaut worden. Hiermit wurde eine in den 1950er-Jahren vorgenommene Baumaßnahme wieder rückgängig gemacht. Diese Verkürzung wurde vom Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn befürwortet und bezuschusst. Der auf der Orgelbühne zur Verfügung stehende Platz wird mit Stühlen anstatt Kirchenbänken genutzt. 

Wieder da sind Marienaltar und Hauptaltar, die in Fachwerkstätten restauriert wurden. An Ort und Stelle bleibt derweil die Orgel. Inzwischen ist sie wieder ausgepackt aus ihrer Schutzverpackung vor Staub und Dreck. Sie wird bereits eingestimmt, so dass der Organist die Messfeiern und Andachten ab der übernächsten Woche wieder musikalisch begleiten kann. 

Zwei neue Stufen am Altar

Auch darüber hinaus hat sich viel getan in der Kirche: einige Bänke wurden gekürzt, am Altar zwei neue Stufen angesetzt, eine Möglichkeit zum Betreten auch an Werktagen geschaffen, die Außentreppe saniert, die Türen aufgearbeitet, und die Glockensteuerung wird jetzt elektronisch statt mechanisch vorgenommen. 

Für die Baumaßnahme in der Beckumer Kirche sind 311 000 Euro veranschlagt worden, von denen 130 000 Euro als Eigenanteil von der St.-Nikolaus-Gemeinde selbst aufzubringen sind. Weil aber die bislang letzte Sanierung mehr als 30 Jahre zurückliegt, hat die Gemeinde genügend Rücklagen gebildet, um die Summe stemmen zu können. Den restlichen Teil der Kosten trägt das Erzbistum Paderborn. 

Die Aufsicht über all dies hatten die Herdringer Architektinnen Barbara Maas und Mechthild Clemens, die auch für den Umbau der Eisborner St.-Antonius-Kirche verantwortlich waren.

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