Aufbau einer Druckerhöhungsstation

Arbeiten am Trinkwassernetz für Beckum

Am Kapellenweg laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Aufbau der Station.
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Am Kapellenweg laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Aufbau der Station.

Bauarbeiten an der Kapellenstraße in Volkringhausen sorgen seit einigen Tagen für Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem Weg zum Friedhof.

„Wir bereiten den Bau der Druckerhöhungsstation vor“, sagte dazu Thomas Hinz, bei der Stadt unter anderem für die Wasserversorgung in Balve zuständig, im Gespräch mit der Redaktion. „Mit dieser Station wird dann künftig die Wasserversorgung in Beckum sichergestellt.“

Bisher wird Beckum noch mit Wasser von einem Standort in der Helle beliefert. Dieser muss allerdings weichen, wenn die Arbeiten für den Bau der B 229n von Sanssouci nach Wocklum beginnen. Dies wird voraussichtlich 2022 der Fall sein. Im Betriebsausschuss wurde im Februar über den neuen Standort unterhalb des Friedhofs mit zwei Pumpen und einer zusätzlichen Feuerlöschpumpe abgestimmt.

Untergrund wird hergerichtet

„Der Untergrund wird jetzt hergerichtet, sodass die am 27. Juli in einem Fertigbetonteil angelieferte Station aufgestellt werden kann. An diesem Tag wird die Kapellenstraße in diesem Bereich in beide Fahrtrichtungen gesperrt“, sagte Hinz. Bis dahin sind auch die ersten Meter an Rohrleitungen verlegt. Thomas Hinz: „Etwa 300 Meter sind vom Feuerwehrgerätehaus in Volkringhausen aus zur Druckerhöhungsstation zu verlegen. Weitere etwa 700 Meter zum Dompeweg nach Beckum gehören außerdem dazu.“

Bis Ende August sollen alle Bau- und Installationsarbeiten abgeschlossen sein, sodass ab September diese Station zunächst den Testbetrieb aufnehmen soll. „Im Echtzeitbetrieb werden wir dann die Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.“ Beckum bekommt dann Wasser aus der Ruthmeckequelle in Volkringhausen geliefert, aber auch, wenn die Fördermenge aus dieser Quelle nicht ausreicht, aus der Glärbachquelle in Balve oder aber aus Menden.

Großteil der Kosten trägt Straßen.NRW

„Wenn sich zeigt, dass diese neue Druckerhöhungsstation tatsächlich in Betrieb gehen kann, geben wir grünes Licht für den Landesbetrieb Straßen.NRW, die Station in der Helle außer Dienst zu stellen und damit abreißen zu können.“

Die Kosten in Höhe von 600 000 Euro für den Abriss und den Ersatzneubau übernimmt Straßen.NRW. Weitere 50 000 Euro für die Verlegung der Rohre ebenfalls. Die Stadt Balve beteiligt sich finanziell mit 100 000 Euro für die Rohrverlegung an diesem Projekt.

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