Die Arbeit im Verein neu strukturieren

Bei den Schützen in Volkringhausen ging es darum, die Vereinsarbeit neu zu strukturieren.

VOLKRINGHAUSEN ▪ Die neue Struktur für die Aufgabenverteilung in den bisher noch kommissarisch besetzten Ämtern des 2. Brudermeisters und Kassierers steht. Einigung darauf fiel am Samstag auf der Mitgliederversammlung der St. Hubertus-Schützenbruderschaft aus Volkringhausen. In der dritten Versammlung in diesem Jahr, dann eine außerordentliche, müssen sich Kandidaten zur Wahl stellen.

Bernward Cordes war bisher 2. Brudermeister und damit der Vertreter vom Brudermeister – so steht es in der Satzung. Im Laufe der Jahre sind das Amt und die Aufgaben gewachsen, Cordes hatte außerdem die Vermietung der Halle und die Position des Hallenwartes übernommen.

Nun soll es heißen: Aus eins mach viele. Der Vorstand stellte den 43 Teilnehmern der Versammlung das neue Konzept mit der Position des 2. Brudermeisters sowie dem Hallenwart und einem Team, das mit der Vermietung der Halle beauftragt wird. Der 1. Kassierer, bisher kommissarisch André Unkhoff, soll durch den 2. Kassierer entlastet werden. Ein weiterer Schützenbruder soll sich mit der Mitgliederbetreuung befassen. Nach wie vor gesucht wird ein Offizier.

„Die Verantwortung ist damit für jeden überschaubar geworden“, hoffte Brudermeister Stephan Neuhaus, dass damit die Hemmschwelle für mögliche Kandidaten niedriger geworden sei. Auch könnte vorstellbar sein, dass nicht jedes Amt mit dem Tragen einer Schützenjacke verbunden sein muss: „Möglich ist auch ein Beirat.“

Stephan Neuhaus leitete diese Sitzung, die als Gedankenaustausch zur Aufgabenverteilung im Vorstand vorgesehen war, mit der Geschichte der Schützenbruderschaft ein. 1920 gegründet, wurde erst im Zelt gefeiert, dann das Hubertusheim und 1974 die große Halle gebaut. „Im 92. Jahr unseres Bestehens haben wir schon schwierigere Zeiten erlebt – die heute vor uns liegenden Aufgaben sind lösbar“, so Neuhaus. Die Schützen stünden in der Verantwortung, die Bruderschaft handlungsfähig zu erhalten, um die Schützenhalle als Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft weiter betreiben zu können.

320 Mitglieder hat die St. Hubertus-Schützenbruderschaft, davon wohnen 125 in Volkringhausen. „Wir sind alle in der Verantwortung“, betonte der Vorsitzende. „Ich hoffe, dass der Vorstand nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung wieder vollzählig ist.“ Bis zum dann dritten Treffen in diesem Jahr (Termin steht noch nicht fest) wird der Vorstand auf die Schützenbrüder zugehen, um mögliche Kandidaturen festzulegen. - Julius Kolossa

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