Après-Ski-Party: Interview mit Olaf Henning

Der in Mühlheim geborene Schlagersänger und Entertainer Olaf Henning kommt am Samstag zur Après-Ski-Party in die Balver Höhle. - Pressefoto: www.olaf-henning.de

Balve -  Zum zehten Mal steigt am Samstag die Après-Ski-Party in der Balver Höhle. Organisiert wird die Super-Sause von der Schützenbruderschaft und vom SuS Beckum.Als Stargast konnten die Veranstalter den Schlagersänger Olaf Henning gewinnen, der vielen als Interpret des Hits „Cowboy und Indianer“ ein Begriff sein dürfte. Vor seinem Auftritt am Samstag sprach mit ihm Friederike Domke vom Süderländer Volksfreund.

Am Samstag treten Sie zum ersten Mal in der Balver Höhle auf. Kennen Sie die Location?

Henning: Ich kenne die Höhle von einer DVD der Band Die Fantastischen Vier. Das sieht super aus und für mich ist der Auftritt am Samstag der erste in so einer Höhle. Ich bin sehr gespannt, wie das klingt. Ich freue mich darauf.

Kennen Sie die Region rund um Balve?

Henning: Ich bin oft im Sauerland unterwegs und kenne die Region sehr gut. In Balve bin ich aber zum ersten Mal. In Iserlohn habe ich mir mal ein Eishockey-Spiel angeschaut.

Auf was darf sich das Publikum am Samstag freuen, wenn Sie die Bühne betreten?

Henning: Es wird ein Warm-Up geben für mein Konzert am 14. Dezember in der Zeche Carl. Natürlich singe ich keine Weihnachtslieder, sondern vor allem die Hits wie „Cowboy und Indianer“ oder auch „Die Manege ist leer“. Es wird ein geiler Abend und ich werde die Leute zu 100 Prozent zufrieden stellen, da bin ich mit sicher.

Sie sind schon lange im Geschäft. Wollten Sie immer Partysänger werden?

Henning: Ich sehe mich nicht unbedingt als Partysänger, sondern eher als moderner Schlageract. Ich habe immer Musik gemacht und mir das Ziel gesetzt, den Schlager irgendwann zu revolutionieren und zu verändern und das ist mir 1997 mit „Die Manege ist leer“ sehr gut gelungen. Und von da an wollte ich weiter machen. Mittlerweile sind es 15 Jahre, in denen ich erfolgreich tätig bin. Ich denke, wir haben alles richtig gemacht. Das alles ist schon ein Traum.

Tanzen Sie selber zu ihrer eigenen Musik oder hören Sie privat etwas ganz anderes?

Henning: Privat höre ich gerne Rockmusik wie AC/DC oder auch gute Housemusik. Ich brauche schon Abstand und kann nicht permanent Schlager um die Ohren haben. Ich glaube, man muss auch mal etwas anderes hören. Und wenn die Kinder im Auto sitzen, hören wir die Charts rauf und runter.

Habens Sie ein musikalisches Vorbild?

Henning: Ich bin ja ein Entertainer auf der Bühne und möchte auch mit meiner Person die Leute begeistern. Ich bin ein großer Robbie-Williams-Fan, denn er kann sein Publikum mitnehmen und begeistern – und sei es mit ein paar blöden Sprüchen. Das ist sehr wichtig. Aber ich eifere niemandem nach und möchte ja auch nicht so sein, wie die anderen. Man kann sich überall ein bisschen was von abschneiden, alles durch den Mixer jagen und sich selbst finden. Das ist mir eigentlich ganz gut gelungen. Ein bisschen Wolfgang Petry, ein bisschen Robbie Williams, ein bisschen Helene Fischer und ein bisschen Andrea Berg und schon ist der Olaf da.

Was ist Ihr beeindruckendstes Konzerterlebnis?

Henning: Mein Highlight war das zehnjährige Bühnenjubiläum in der Dortmunder Westfalenhalle mit Liveband, Bigband und Chören. Ich spiele unheimlich gerne live, weil man sich so viel besser verwirklichen kann und enorm viel Spaß hat.

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