Kommunalaufsicht muss noch zustimmen

Ab 1. April fließt in Balve „Mammutstrom“

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„Mammutstrom“: Ab 1. April können Balver dieses neue Stromangebot auf Wunsch nutzen.

Balve - Balve bietet ab dem 1. April eigenen „Mammutstrom“ und eigenes „Mammutgas“ an.

In der Ratssitzung am Dienstag informierte Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus über das in diesem Jahr mit der Stadt Menden initiierte Großprojekt, mit dem Balve sich auf dem Strom- und Gasmarkt positionieren will. 

Mit den Verantwortlichen in Menden sei schon alles abgestimmt worden, sodass nur noch auf die Zustimmung der Kommunalaufsicht gewartet werden müsse. Sobald diese vorliege – eventuell also noch im Dezember – könne eine entsprechende Gesellschaft gegründet werden. „Und ab April startet das operative Geschäft“, teilte Karthaus weiter mit. Dann sei die „Stadtwerke Balve GmbH – Vertriebs- und Servicegesellschaft“ bei der Bundesnetzagentur angemeldet und die Tarife für Gas und Strom mit dieser abgestimmt. 

Preise noch nicht festgelegt 

„Erst dann können wir über Preise reden“, sagte der Kämmerer, der vom Rat der Stadt Balve einstimmig zum Geschäftsführer der neuen Gesellschaft gewählt wurde. Wie in jedem Betrieb gelte es, einen Kundenstamm mit den Marken „Mammutstrom“ und „Mammutgas“ aufzubauen und damit Umsätze zu generieren. In diesem Fall sollen die Kunden natürlich aus Balve kommen. 

Vertreter in der Gesellschafterversammlung wird Jörg Roland (CDU) sein. Er wurde mit den Stimmen aller drei im Balver Rat vertretenen Fraktionen (CDU, UWG und SPD) gewählt. „Eine gute Zusammenarbeit“, wünschte sich Geschäftsführer Karthaus. Er freue sich auf „diese interessante Aufgabe“, sich im Energiemarkt mit dem Teilgesellschafter aus Menden in der Region zu etablieren. 

Offiziell in Erscheinung tritt die Gesellschaft erstmals mit einem Stand auf dem Balver Weihnachtsmarkt von Freitag bis Sonntag; ab Freitag wird die Internetseite www.stadtwerke-balve.de freigeschaltet.

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