Antonius Fricke warnt vor Hönneschutzweg: "Jetzt lebensgefährlich"

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Antonius Fricke führt seit 40 Jahren Wanderer durch das Hönnetal. Der Hönneschutzweg sei jetzt nach Regen gefährlich.

Balve - Antonius Fricke, Heimatforscher und Führer von Wandertouren durch das Hönnetal, warnt vor der Benutzung des ehemaligen Hönneschutzweges entlang der Hönne zwischen dem früheren Bahnhaltepunkt Klusenstein und der Felsglotze.

„Er wurde in den vergangenen vierzig Jahren meiner Beobachtungen, Führungen und Begehungen, seit 1974 total vernachlässigt“, betont Fricke. 

Der Weg sei überraschend schnell absturzgefährdet geworden. „Es ist vor allem bei und auch lange nach Regenfällen wie jetzt lebensgefährlich. Die tropischen Regen der vergangenen Jahre haben mit ihren Ausspülungen stark zerstörerisch gewirkt“, warnt der Heimatforscher und fügt hinzu: „Der Karst ist da nun einmal besonders empfindlich.“ 

Zusätzlich sei der Riesenbärenklau, der das Tal explosionsartig in ganzen Nestern erobert habe, trotz chemischer Bekämpfung bis auf Armeslänge an den „wild“ getretenen Pfad herangerückt. Damit sei die Gefahr vor allem für Kinder zu groß geworden. Es sei „jammerschade“, sagt Fricke.

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