Ansturm auf den Martinsmarkt: Rund 5000 Besucher in Mellen

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Der Martinsmarkt in Mellen fand in diesem Jahr in 24. Auflage statt. Bei bestem Wetter kamen über den Tag verteilt viele Besucher, um entlang der mehr als 40 Stände zu bummeln.

Mellen – „Wahnsinn, wie viele Leute hier sind!“ Selbst Martinsmarkt-Organisatorin Marga Drees zeigte sich am Sonntag beeindruckt, wie viele Besucher sich rund um die 43 Stände in Mellen tummelten.

Über den Tag verteilt dürften es sicherlich bis zu 5000 gewesen sein. 

„Dieser Martinsmarkt ist ein voller Erfolg“, sagte Mitorganisator Otmar Hermanns. Freundeskreise, Mitglieder der Abteilung Balve im Sauerländischen Gebirgsverein und vor allem Familien nutzten den sonnigen Tag zu einem Ausflug nach Mellen. 

Eröffnung durch Marco Voge

Unmittelbar nachdem der Markt durch Ortsvorsteher Marco Voge (CDU) und den Männergesangverein MGV Eintracht Mellen am Vormittag eröffnet worden war, wurde es voll zwischen den Buden. So am Stand der Malteser, die von der Jugendgruppe selbst gestaltete Weihnachtskarten und Teelichter anboten, aber auch Kerzen. Das neu kreierte Brot „Malteser Kruste“ wurden ebenfalls zum Kauf angeboten. Mit dieser Hilfsaktion wollen die Malteser in Kooperation mit der Bäckerei Grote eine Familie unterstützen, die ihren Vater verloren hat. 

Martinsmarkt in Mellen

Diesen Martinsmarkt wollte sich auch Marlon Tolle nicht entgehen lassen. „Das wird wieder ein Video für YouTube“, erzählte er. Auf diesem Internetportal macht er sich unter „WARTS AB!“ als Filmemacher über Balve einen Namen. In Mellen machte er sich mit seinen Freunden Simon Meller und Lennart Runte auf die Suche nach lohnenden Motiven. Zu diesen gehörte sicherlich der Auftritt des Trommlerkorps Eisborn, des Chores Melodie Mellen und des Schulchores der Beckumer Grundschule, die das Rahmenprogramm gestalteten. Wohl aber auch ein Schwenk zum Stand der St.-Hubertus-Schützen, die Rosmarinkartoffeln und Champignons anboten sowie ihren „Zaubertrank“. 

65 Kuchen und Torten

Nur wenige Meter weiter am Stand von Melodie Mellen gab es Reibekuchen. Im Pfarrheim hatte die KFD die Cafeteria mit 65 Kuchen und Torten eingerichtet. Auch Waffeln, Pommes, Crêpes und Erbsensuppe gab es. Ähnlich breit gefächert war auch das Dekorationsangebot für die Advents- und Weihnachtszeit. 

Die Auswahl an Dekorationsartikeln für die Advents- und Weihnachtszeit war wieder groß.

Vor allem für die jüngeren Besucher interessant waren die Hühner und Alpakas, die gestreichelt werden durften. So kam der vierjährige Finn aus Garbeck voll auf seine Kosten, als ihm Hühner aus der Hand pickten. Er strahlte über das ganze Gesicht, während er emsig dabei war, immer wieder neues Futter zu holen, bis das gackernde Federvieh satt war.

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