Anspruchsvolle Konzertklänge

Mit den Boomwhackers sorgten die Jugendlichen für eine „Fiesta“.

GARBECK ▪ Musik begeistert – dafür sorgten am Samstag alle Mitwirkenden des Jugendkonzerts, zu dem die Aktiven des Musikverein Amicitia Garbeck eingeladen hatten. Das Vororchester trug im ersten Teil dazu bei – mit Instrumenten, die zuvor in der Schützenhalle noch nie zu hören waren: den Boomwhackers.

Mit diesen bunten Plastikröhren wird beim Aufschlagen auf einen festen Gegenstand ein Ton erzeugt. Und da es zwölf Töne gibt, gibt es eben so viele Boomwhackers. Aus Tönen und Rhythmus wurde dann Musik – in diesem Fall die „Boomwhackers Fiesta“. Mit diesem letzten Stück, das die Musiker des Vororchesters unter der Leitung von Carolin Rath vortrugen, wurde zugleich Werbung für den namensgleichen Workshop gemacht, der ab heute im katholischen Familienzentrum veranstaltet wird.

Wie die anderen klassischen Instrumente Posaune, Trompete, Klarinette oder auch Querflöte im Zusammenspiel klingen, das stellten die 34 Musiker bei „Celebrate and Discover“, „Springtime“ und „Woodpeckers Parade“ unter Beweis. Führten dort Wiebke Wagner und Caroline Holtschmidt durch das Programm, übernahm diesen Part für das Jugendorchester Christina Weber. Beginnend mit dem Konzertmarsch „Wien bleibt Wien“, gingen die 42 jungen Musiker unter der Leitung von Tim Volkmer zur vierteiligen Komposition „Pacific Dreams“ über. Danach wurde es moderner: „Ich gehör nur mir“ und zum Schluss mit „Let me entertain you“. Erst nach der Zugabe mit „One moment in time“ durfte das Jugendorchester ins verdiente Wochenende gehen.

Bei den etwa 160 Besuchern blieb der Eindruck, ein Nachwuchsorchester gehört zu haben, das mit seinem Dirigenten auch anspruchsvolle Musikliteratur bearbeitet. Und den ganz jungen Zuhörern im Publikum gefiel vielleicht das ein oder andere Instrument so sehr, dass sie es im Anschluss an das Konzert gerne selbst ausprobieren wollten. Dafür standen die Musiker bereit, und auch ein Informationsstand der „Amicita Akademie“ fehlte nicht. Diese nimmt offiziell zwar erst am 1. September ihren Betrieb auf – aber: „Wer heute schon Interesse hat, eines von 19 Instrumenten zu lernen, der kann sofort anfangen“, lud Sandra Fricke alle Interessierten Kinder und Jugendlichen zum Mitmachen ein.

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