Anne und Hartmut Schulte berichten über Afrika

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Da staunten die Kinder im Saal der Christusgemeinde nicht schlecht: Anne und Hartmut Schulte brachten eine echte Schlangenhaut mit, die von den jungen Zuhörern inspiziert wurde.

WOCKLUM -  Da staunten die Kinder im Saal der Christusgemeinde nicht schlecht: Eine echte Schlangenhaut hatte die Missionarin Anne Schulte zu ihrem Vortrag mitgebracht. „Wir hatten mehrere Jahre eine Boa zu Hause“, sagte sie. Nach dem Tod des Reptils ging dessen Haut mit auf Reisen, denn Familie Schulte berichtet in Schulen und Gemeinden über ihre Arbeit in Afrika.

Die gelernte Krankenschwester und ihr Mann Hartmut, medizinisch-technischer Ingenieur, arbeiten seit 20 Jahren für die „Zentralafrika-Mission“ und betreuen das Bibelschul-Programm in der Zentralafrikanischen Republik, in Kamerun, in Gabun, in Ruanda, in Burundi, in Uganda, in der Demokratischen Republik Kongo und dem Tschad. Auf Einladung der Christusgemeinde in der Helle berichteten die Missionare von ihrer Arbeit.

„800 000 Bibel-Kurse wurden im vergangenen Jahr von unserer Mission begleitet“, so Hartmut Schulte, der von 1700 ehrenamtlichen Teams dabei unterstützt wird. Vier Mal im Jahr ist er in Afrika. Von 1992 bis 2004 lebte die Familie in der Zentralafrikanischen Republik und in Kamerun. Anne Schulte: „Wegen der Kinder sind wir zurück nach Deutschland gezogen.“ Die Schultes leben mit ihren zwei Pflegekindern in Wissen (Sieg). Sie haben drei eigene Kinder.

Anne und Hartmut Schulte hatten viel zu erzählen, sind sie doch von den Menschen in Afrika und der Landschaft begeistert. Auch über die Familie Nkondzou wussten sie zu berichten, denn diese wird seit über fünf Jahren von der Balver Gemeinde in ihrer missionarischen Arbeit in Kamerun unterstützt. Dabei halfen die Sachen aus der Reisetasche, die nach und nach ausgepackt wurden. Über die Insekten, den Kuhschwanz, die Schüssel und natürlich auch die Schlangenhaut kamen die Missionare schnell mit ihrem Publikum ins Gespräch.

Demnächst stehen Anne und Hartmut Schulte vor einer weiteren großen Herausforderung: „Wir sollen 17 000 protestantische Schulen im Kongo beim Religionsunterricht unterstützen.“

Von Julius Kolossa

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