64 Anmeldungen für die Realschule Balve

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Bisher wurden an der Realschule Balve 64 Kinder für das Schuljahr 2018/19 neu angemeldet.

Balve - Während sich die Verwaltung und die Kommunalpoltiker der Nachbarstadt angesichts der geringen Anmeldezahlen für die Gemeinschaftsschule in Neuenrade sorgen, hat Nina Fröhling als Leiterin der Realschule Balve Grund zur Freude

„Am Montag ist das 64. Kind für das Schuljahr 2018/19 angemeldet worden“, berichtete die Leiterin der Balver Realschule. „Das ist für uns eine sehr gute Schülerzahl,“ erklärte Fröhling. Sie wies darauf hin, dass erfahrungsgemäß bis zum Beginn des neuen Schuljahres noch weitere Anmeldungen dazu kämen. So hätten im vergangenen Jahr zunächst 67 Anmeldungen vorgelegen, schließlich seien 70 Kinder eingeschult worden. Um nach den Sommerferien zweizügig starten zu können, seien 50 Anmeldungen erforderlich. 

Fröhling berichtete, dass 19 der 67 angemeldeten Kinder aus Neuenrade kämen. „Wir haben schon am Tag der offenen Tür festgestellt, dass wir auch viele Neuenrader Eltern von unserem Konzept überzeugen konnten“, sagte die Schulleiterin. Sie habe sogar Anmeldungen aus Neuenrade ablehnen müssen: „Dabei ging es um Kinder, die eine Hauptschul-Empfehlung hatten und später speziell unseren Hauptschul-Lehrgang besuchen sollten.“ Dieses Angebot sei aber aus Kapazitätsgründen ausschließlich für Schüler aus der Hönnestadt gedacht. 

Hauptschul-Lehrgang startet im Sommer 2019

Der Hauptschul-Lehrgang an der Realschule werde in eineinhalb Jahren, also zu Beginn des Schuljahrs 2019/2020 starten. In der Jahrgangsstufe fünf und sechs sollen Am Krumpaul zunächst alle Kinder gemeinsam beschult werden – nach den Realschul-Richtlinien. Erst nach dieser Zeit entscheide sich, für welche Schüler der Hauptschullehrgang tatsächlich in Frage komme. „Sie haben dann aber trotzdem noch die Möglichkeit, hier an unserer Schule den Realschulabschluss zu schaffen“, erläuterte Fröhling. Die Jugendlichen könnten zu Beginn jedes neuen Schuljahrs zurück in den Realschulbildungsgang wechseln. 

Die Anmeldezahlen an der Balver Realschule sind aus Sicht der Schulleiterin nicht nur dem guten Ruf dieser Schule geschuldet. Der Blick in andere Städte zeige, dass es generell einen Trend in Richtung der traditionellen Schule gebe. „Davon profitieren gerade auch die Realschulen. Die Eltern besinnen sich darauf, dass die Realschule eine wirklich gute Schulform ist.“

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