Anika Schäfer ist neue Schulsozialarbeiterin

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Die 28-jährige Anika Schäfer ist Diplom-Pädagogin und steht Schülern mit Rat und Tat zur Seite.

BALVE ▪ „Ich bin für alle da“, stellt Anika Schäfer fest und lächelt. Die Schulsozialarbeiterin ist seit Anfang März an der Realschule und den vier Balver Grundschulen tätig. Inzwischen ist die 28-jährige Diplom-Pädagogin schon für viele Schüler zu einer wichtigen Ansprechpartnerin geworden.

Wenn es zu Konflikten zwischen Schülern kommt oder das Verhältnis von Schülern und Lehrern belastet ist, wird Anika Schäfer tätig. Sie ist den Jugendlichen aber auch dabei behilflich, den Weg in einen Verein zu finden. „Meine Arbeit soll dazu beitragen, Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen zu fördern und zu unterstützen.“ Diesen Schülern und deren Eltern hilft die Schulsozialarbeiterin beispielsweise bei der Beantragung von Zuschüssen zu Vereinsbeiträgen. Auch wenn Lehrmittel für die Schule fehlen, ist Schäfer die richtige Ansprechpartnerin.

Die Einstellung der Diplom-Pädagogin erfolgte im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes im Märkischen Kreis, und ist bis zum 31. Dezember 2013 befristet. Michael Bathe, Mitarbeiter des Fachbereichs Schule, betont: „Wir hoffen danach auf eine Fortsetzung.“ Der bisher eingeschlagene Weg hätte sich als richtig erwiesen. DenSchülern stünde nun ein neutraler Dritter zur Seite, dem sie ihr Herz ausschütten könnten. Das kann Tobias Hommel, Konrektor der Realschule, nur bestätigen: „Es gibt viel Gesprächsbedarf gegenüber Erwachsenen, und da sind die Lehrer nicht immer die richtigen Ansprechpartner.“

25 Stunden in der Woche ist Anika Schäfer in Balve vor Ort, unterstellt ist sie der Evangelischen Jugendhilfe Iserlohn. „Niemand soll aufgrund eingeschränkter finanzieller Möglichkeiten benachteiligt werden“, sagt sie – und ermutigt alle Eltern und Schülern, sich an sie zu wenden. „Ich helfe auch, wenn es um Beiträge für Sportvereine oder die Musikschule, Schulausflüge, Lernförderung, Schülerbeförderung und Mittagsverpflegung geht.“

Aber auch wenn es im zwischenmenschlichen Bereich hapert, versucht sie zu vermitteln. Inzwischen ist die 28-Jährige an den Schulen schon bekannt, nachdem sie sich anfangs per Elternbrief vorgestellt hatte. Ihre Arbeit wird vom Kreis finanziell unterstützt. ▪ jk

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