Angst um Kinder an der Bushaltestelle „Saloon“

Der Vorstand des Fördervereins der Grundschule Beckum beschäftigte sich mit den Themen für das laufende Schuljahr. Wichtigster Diskussionspunkt war die Situation an der Bushaltestelle „Saloon“.

Beckum - „Es besteht kein Gefährdungspotential, weil noch keine Unfälle passiert sind.“ Dieses Ergebnis eines Gespräches zwischen den zuständigen Behörden und Ortsvorsteher Johannes Schulte stieß während der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Grundschule Beckum auf Unverständnis. Eine Geschwindigkeitsreduzierung an der Bushaltestelle „Saloon“ sei aus Sicht der Behörden daher nicht vorgesehen. Der schmale Bürgersteig allein würde als Grund nicht ausreichen.

Von Julius Kolossa

Lediglich das bestehende Geschwindigkeitslimit solle stärker kontrolliert werden: „Zugesichert wurde, das mehr geblitzt werden soll“, teilte Schulte mit. Für eine bessere Sicherung der Haltestelle will der Ortsvorsteher das Gespräch mit Stadt und Eigentümern suchen. Neben diesem Thema setzten sich die Mitglieder des Fördervereins während ihrer Jahreshautpversammlung am Dienstag für eine bewusste Ernährung ihrer Kinder ein. Im Frühjahr und im Herbst sollen jeweils zwei Schulklassen gemeinsam mit Eltern und Lehrern ein Frühstück gestalten.

Wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Wahlen. Neue Vorsitzende ist Astrid Boekholt, wieder gewählt wurde Sina Lepentsiotis, als zweite Vorsitzende, Christina Eisengardt als erste Geschäftsführerin, und Diana Leibecke als zweite Geschäftsführerin. Neue Beisitzerin ist die alte Vorsitzende Sandra Ackermann, bestätigt wurden Ellen Brinkschulte, Jutta Gerber, Sandra Gittel und Christine Schmidt-Schäfer. Mit diesem Vorstand wird der Förderverein den Frühlingströdelmarkt am 16. März und den Herbsttrödelmarkt am 12. Oktober durchführen. Zum 90-jährigen Bestehen der Schule schenkt der Förderverein allen Klassen den Besuch des Theaterstückes „Dschungelbuch“ in der Balver Höhle. Gefeiert werden soll das Jubiläum nach den Osterferien, erläuterte Schulleiterin Petra Köhler die vorgesehenen, aber noch nicht terminierten Planungen: „In der 5. und 6. Stunde stellen die Schüler ihre Ergebnisse zu unserem neuen Schul-Logo vor.“ Im Rahmen des landesweiten Projekts: „Kultur und Schule“ arbeiten die Kinder mit dem Hüingser Künstler Mirko Elfert zusammen, der gemeinsam mit ihnen eine Skulptur am Eingang aufstellen will. Auch wird er die Fenster neu gestalten, und ein Mosaik für den Pausenhof entwerfen.

Unterstützten wird der Förderverein die „Werk-AG“ mit der Anschaffung von Werkzeug. Vorstellbar sei es auch, ein Zirkusprojekt wie in Garbeck zu veranstalten. Über die dafür veranschlagten 6000 Euro und den großen Zeit- und Arbeitsaufwand wird – bei allen positiven Erfahrungen für die Schüler – im kleinen Kreis noch diskutiert. Ein Punkt war auch die Betreuung. „Es besteht ein Bedarf an Über-Mittags-Angeboten“, teilte Petra Köhler mit. Gespräche mit Politik, Verwaltung, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat hätten zu dem Ergebnis geführt, dass der alte Pfarrsaal genutzt werden könnte: „Es fehlen uns engagierte Leute, die diese Idee vielleicht in einem eigens dafür zu gründenden Verein umsetzen.“

Köhler teilte außerdem mit, dass im Frühjahr der Bolzplatz begradigt und neu eingesät werden soll.

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