André Unkhoff neuer Kassierer der Schützen

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Vorstand und Offiziere der St. Hubertus-Bruderschaft (v.l.): Stephan Neuhaus, André Unkhoff, Jörg Sprenger, Bernward Cordes, Benjamin Yeoh, Wolfgang Lamm, Detlef Reuß, Pastor Stefan Siebert, Thorsten Sprenger. ▪

VOLKRINGHAUSEN ▪ Stephan Neuhaus ist am Samstagabend im Schützendomizil der St. Hubertus-Schützen für eine weitere Amtsperiode in das Amt des Brudermeisters gewählt worden. „Vielen Dank für dieses Wahlergebnis“, bedankte sich Stephan Neuhaus gerührt. Das Vertrauen in seine Person war eindeutig. Von den 65 anwesenden Schützenbrüdern stimmten 60 für ihn.

Nach dieser geheimen Wahl ging es darum, weitere Vorstandsposten für die nächsten Jahre zu besetzen. Als Kassierer stellte sich Andreas Neuhaus nach acht Jahren nicht mehr zur Wahl. „Andreas Neuhaus ist seit 1989 im Vorstand tätig gewesen“, dankte Brudermeister Stephan Neuhaus dem früheren Fahnenoffizier und Schützenkönig (1992/93). Da Neuhaus selber nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, wollen ihm die Schützen im Rahmen ihrer Hubertusfeier noch offiziell danken.

Als neuen Kassierer schlug der Vorstand der Versammlung André Unkoff vor. Der wurde bei einer Enthaltung in das Amt des Kassierers gewählt. Turnusgemäß standen auch der Oberst Detlef Reuß und Fähnrich Engelbert Krutmann zur Wahl. Beide stellten sich der Wiederwahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Als Königsoffiziere schieden Peter Schäfer und Mathias Noll aus ihren Ämtern. Brudermeister Stephan Neuhaus forderte die Versammlung auf, Kandidaten für diese beiden Ämter zu finden. Doch hier zeigte sich ein Problem: Es fanden sich keine Anwärter. „Die Amtszeit von vier Jahren kann auch auf zwei Jahre reduziert werden“, so Brudermeister Stephan Neuhaus, „das ist auch möglich. Wir sind alle gefordert“, so Neuhaus. „Glaube, Sitte, Heimat – das haben wir uns auf die Fahne geschrieben.“ Doch auch die überschaubare Amtszeit und der flammende Appell lockten noch keine Kandidaten. Erst ein Plädoyer des Ehrenbrudermeisters Bernhard Neuhaus sorgte für etwas Bewegung in der Sache. „Es muss doch möglich sein, für zwei Jahre einen grünen Rock zu tragen, um den Verein würdig in der Öffentlichkeit zu vertreten“, so Bernhard Neuhaus. „Der Vorstand braucht uns.“

Der gerade in seinem Amt bestätigte Oberst Detlef Reuß, machte den Schützenbrüdern deutlich: „Wenn es bei 13 Offizieren bleibt, dann wird die alte Fahne im nächsten Festzug nicht dabei sein“. Nach einer zähen Suche stellten sich schließlich Wolfgang Lamm, Benjamin Yeoh und Jörg Sprenger zur Verfügung. Diese drei wurden von der Versammlung einstimmig zu Offizieren gewählt.

Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Volkringhausen kann mit ihrer Arbeit des vergangenen Jahres durchaus zufrieden sein. „Wir haben einen Gewinn von 8331 Euro zu verbuchen“, berichtete Bernward Cordes der Versammlung in Vertretung des Kassierers Andreas Neuhaus. Im Kassenbericht wurde deutlich, dass das Schützenfest selbst nicht der große Gewinnbringer ist. Die Vermietung der Halle und Spenden in Höhe von rund 3500 Euro schlugen sich sehr positiv in der Kasse nieder.

Brudermeister Stephan Neuhaus und der amtierende König Jörg Sprenger zeichneten schließlich noch Paul Sprenger und Johann Hage-lücken für 40-jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft aus. ▪ paul

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