Ampelschaltung in Sanssouci erfordert Geduld

Gut beschäftigt sind derzeit die Bauarbeiter in Sanssouci. Dort wird momentan ein Radweg entlang der B 299 angelegt. - Foto: Kolossa

SANSSOUCI -   Vier Minuten können unendlich sein – so lange dauert nämlich die Rot-Phase rund um die Kreuzung an der B 229 in Sanssouci, denn ohne Ampelregelung läuft dort seit Donnerstag nichts mehr.

Erforderlich ist die Signalanlage, weil die Bauarbeiten am Fuß- und Radweg in Richtung Beckum (wir berichteten), inzwischen den unteren Bereich vor der Firma Kruse erreicht haben, und diese nur mit Inanspruchnahme einer Fahrspur durchgeführt werden können.

Zurzeit werden die Bordsteine gesetzt, und auch drei Laternen bekommen neue Standorte. Mit dem Abschluss dieser Arbeiten sei bis Freitag oder Samstag zu rechnen, dann sei folgerichtig auch die Ampel wieder Geschichte.

Danach werde auf dem insgesamt 650 Meter langen Fuß- und Radweg die erste, acht Zentimeter dicke Tragschicht auf den nun 2,50 Meter breiten Radweg aufgebracht. Dies teilte die ausführende Firma Hilgenroth aus Sundern jetzt mit. Sind die Seitenränder befestigt, folgt die Auftragung der Deckschicht, die drei Zentimeter umfassen werde.

Und danach werde ein Holzgeländer auf Stahlpfosten angebracht, denn ohne diese Sturz-Sicherung dürfe dort kein Radfahrer entlang fahren.

Die Gesamtkosten in Höhe von 200 000 Euro trägt der Bund. Die Fertigstellung der Baustelle ist bis Mitte September vorgesehen.

Von Julius Kolossa

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