Anspruchsvolle Klänge vor der Pause

Ein besonderes Wunschkonzert

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Das Hauptorchester spielte extrem schwierige Musikliteratur.

Balve - Wer das Wunschkonzert des Musikvereins Amicitia Garbeck besucht, der weiß, dass sich diese Musiker nicht mit dem Schneewalzer zufrieden geben. Gehobene Musikliteratur legen sie dabei auf, um ihr ganzes Können in der Garbecker Schützenhalle präsentieren zu können.

Und am Samstag boten sie mit den Premieren ihrer Wertungsspielstücke noch zwei ganz besondere musikalische Herausforderungen. „Sehr anspruchsvoll“, nannte der Vorsitzende vom Musikverein Rhode Ludger Wolfschläger diese Stücke. Der Musikverein Rhode sorgt bei den Garbecker Schützen für die Festmusik.

Wolfschläger verfolgte in der gut besuchten Schützenhalle gemeinsam mit dem Schützenkönigspaar Jürgen und Sylvia Grevener das Konzert, bei dem die Wertungsstücke zu Beginn nicht als leichte Kost einzustufen waren. Dass dieser Auftritt ein „besonderes Wunschkonzert“ sei, versprach schon bei der Begrüßung Vorsitzender Michael Volmer. So gehörten die ersten 40 Minuten dem Hauptorchester für die beiden Stücke, die in Schmallenberg gespielt werden sollen.

Mit „JAD-A-DAJ“ wurde der Konzertabend eröffnet, dem Pflichtstück, mit dem gepunktet werden soll. Das von Carlos Pellicer als Kombination von verschiedenen Kompositionsweisen angelegte Werk verlangte von den Musikern, aber auch den Laien im Publikum viel ab. Es schien sehr experimentiell, dagegen wenig zur reinen Unterhaltung beizutragen.

Dagegen stand im Kontrast das Selbstwahlstück, die „Fourth Symphony“ von Alfred Reed. In den drei Sätzen kamen wieder konzertane Elemente zur Geltung. Bewertet werden beide Stücke am 28. April in der Kategorie 6 (extrem schwer). Zehn Kriterien werden bewertet, maximal 100 Punkte werden vergeben.

Das Jugendorchester unter der Leitung von Michael Hammecke wird in der Kategorie 3 (mittel) mit „A Discovery Fantasy“ von Jan de Haan und „Pompeji“ von Mario Bürki antreten. Auch diese Stücke erklangen bei diesem Wunschkonzert.

Abgerundet wurde der erste Konzertteil mit dem Vororchester, welches Carolin Rath leitet. Das Vororchester spielte „Westminster Prelude“ und „Let it go“. Danach gab die musikalische Leiterin nach sieben Jahren den Taktstock an Tim Volkmer weiter.

Und nach der für alle verdienten Pause fand das eigentliche Wunschkonzert statt, für welches die Musiker im Dorf geworben hatten. Klassische und moderne Musik erklang in der Schützenhalle. Unter anderem brillierte Solistin Sandra Rohleder auf der Piccoloflöte beim „Türkischen Marsch“.

Mit einem Medley aus den „Fluch der Karibik“-Filmen endete der Konzertabend. Für den interessierten Gast Ludger Wolfschläger hatte sich der Besuch gelohnt. Zum ersten Mal war er zum Wunschkonzert gekommen. Dem Gastgeber sprach er ein großes Lob für die Darbietungen aus: „Das war ein sehr beeindruckender Abend.“

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