Vorarbeiten für Pfarrheimneubau

Altes Küsterhaus: Sanierung hat begonnen

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Das Gerüst steht: Mitarbeiter der Fachfirma Rocholl aus Freienohl begannen am Montag mit den Arbeiten an der Außenfassade des Küsterhauses in Balve.

Balve – Seit Montag laufen die Arbeiten rund um den Pfarrheimneubau der Gemeinde St. Blasius in Balve.

Das Freienohler Unternehmen Rocholl hat begonnen, die Baustelle für die Sanierung der Außenwand des denkmalgeschützten alten Küsterhauses einzurichten. Die Sanierung dieser Wand ist der erste von mehreren Bauabschnitten im Rahmen des Pfarrheim-Neubaus, teilte Kirchenvorstandsmitglied Ludger Terbrüggen mit. 

Vor Ort erläuterten Mitarbeiter der Fachfirma, dass die Sanierung unter anderem das Abstemmen der Wand, Säuberungen und das Aufschlämmen der Bruchsteinflächen beinhalte. In diesem Prozess werde es auch immer wieder Phasen geben, in denen sich auf dieser Baustelle nichts tut, denn es gelte, sogenannte Trocknungsphasen einzuhalten. Veranschlagt ist für die Sanierung der Wand des Küsterhauses je nach Wetterlage ein Zeitraum von drei bis vier Wochen. 

Erdarbeiten für die künftigen Außenanlagen

Anschließend soll es mit Erdarbeiten für die künftigen Außenanlagen zwischen dem Küsterhaus und dem Neubau weitergehen. „Derzeit gehen wir davon aus, dass die Bauarbeiten am neuen Pfarrheim in etwa drei bis vier Monaten beginnen“, sagte Terbrüggen. 

Das um 1850 erbaute Küsterhaus blieb nach dem Abriss des alten Pfarrheims stehen. Der ursprüngliche Plan, sofort nach den Abrissarbeiten mit der Isolierung des feuchten Mauerwerks des Küsterhauses und der Kanalsanierung zu beginnen, wurde vom Denkmalamt abgelehnt. Zunächst standen Überlegungen an, wie das Küsterhaus, in dem einst Ehrenbürger Theodor Pröpper wohnte, zu erhalten sei. 

Außenfassade ist ein Flickwerk

Denn nach dem Abriss des angrenzenden Pfarrheims zeigte sich ein Flickwerk an der Außenfassade: Die Wand war mit unterschiedlichen Bruchsteinen gemauert, nachträglich eine Tür eingebaut und ein Fenster zugemauert worden. Mit den jetzt beginnenden Arbeiten soll für eine einheitliche Gestaltung gesorgt werden.

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