Was alles in der Beckumer Kirche zu renovieren ist 

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Die Beckumer St. Nikolaus-Kirche wird nach 30 Jahren renoviert und steht bis Februar nicht für Gottesdienste zur Verfügung.

Beckum - Die St. Nikolaus-Kirche in Beckum soll renoviert werden. Der Zeitplan der Gemeinde ist allerdings ein wenig durcheinander gekommen. Ein wichtiges Fest kann nicht in der Kirche mit dem charakteristischen Zwiebelturm gefeiert werden.

„Die Genehmigung des Erzbischöflichen Generalvikariats aus Paderborn für die Modernisierung der St. Nikolaus-Kirche liegt uns seit Freitag vor“, gab Kirchenvorstandsvorsitzender Christian König jetzt bekannt. Damit liegt die mit 311.000 Euro veranschlagte Maßnahme einen Monat hinter dem Zeitplan zurück. Fest steht schon jetzt, dass dieses Weihnachten nicht in der Kirche gefeiert werden kann.

Gerne hätte sich König eine schnellere Bearbeitung in Paderborn gewünscht, musste sich aber mit den Gegebenheiten abfinden und diese zur Kenntnis nehmen.

Nun aber können die Arbeiten beginnen – nach der letzte Renovierung, die 30 Jahre zurück liegt, hat sich innen und außen so einiges angesammelt.

Mehr Platz um den Altar

Nach Absprache mit einem Herdringer Architekturbüro wurde dem verantwortlichen Gremium in Paderborn das daraus entstandene Konzept vorgelegt. Es sieht vor, mehr Platz um den Altar zu schaffen. Eine Stufe soll weggenommen und am Taufbecken sollen die letzten beiden Bankreihen entfernt und durch Stühle ersetzt werden.

Der Ambo wird überarbeitet und damit mobil gestaltet, so dass er für das Kirchenkonzert versetzt werden kann. Erneuert wird der Steinboden durch Natursteinelemente im Mittelgang, ebenso die Weihwasserbecken am Eingang.

Neu angestrichen werden die Decke und die Ornamente, modernisiert die 40 Jahre alten elektrischen Leitungen. Dazu gehören der Austausch der Leuchtstoffröhren durch LED, eine neue Liedanzeige sowie die Beleuchtung des Altars.

Deshalb kommt der Kreuzweg nicht weg

Und dann ist da noch der Kreuzweg, von dem sich die Gemeinde eigentlich gedanklich schon verabschiedet hatte. Dieser hat sich nach Begutachtung als so wertvoll herausgestellt, dass eine Aufarbeitung erforderlich sei.

Das Dach und der Glockenstuhl aus Holz müssen überarbeitet werden, außerdem die Treppen am Haupteingang und vor der Sakristei. Die Schäden am Putz und zwischen den Fugen sind inzwischen nicht mehr zu übersehen.

Erst im Februar wieder Messen

„Die Kirche steht uns wegen der Bauarbeiten über Weihnachten nicht zur Verfügung“, so Christian König zum Umfang der Arbeiten. Erst Anfang Februar könne die St. Nikolaus-Gemeinde hier wieder die Messen feiern. Diese Renovierungen und Modernisierungen werden vom Generalvikariat mit 180.000 Euro bezuschusst. Für die Beckumer Gemeinde gilt es, den Eigenanteil in Höhe von etwa 130.000 Euro zu bewältigen. Dafür stünden Rücklagen zur Verfügung, bestätigte König.

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