„Allee der Jahresbäume“ in Garbeck wächst

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Die Viertklässler der Grundschule Garbeck führten am Donnerstag im dritten Jahr in Folge eine Baumpflanzaktion durch.

Garbeck - Dass der Termin für die Baumpflanzaktion der Garbecker Viertklässler zwei Mal wegen schlechten Wetters verlegt wurde, hatte sich ausgezahlt: am Donnerstag schien die Sonne. So wurde die Waldarbeit auf dem von Hubert Priggel zur Verfügung gestellten Gelände zu einem Vergnügen.

Es galt den Baum des Jahres 2017, die Fichte, einzupflanzen. Die ehemalige Kyrillfläche liegt in der Nähe der in den vergangenen beiden Jahren gesetzten Bäume: dem Feldahorn und der Winterlinde. Diese gesetzten Baumarten sollen der Auftakt sein zu einer „Allee der Jahresbäume“. 

Vor drei Jahren wurde diese Aktion von den Auszubildenden der Filiale der DEVK-Versicherung an der Hönnetalstraße ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Viertklässler der Garbecker Grundschule einen Beitrag zur Waldgestaltung leisten zu lassen. 

Unterstützung durch Revierförster Richard Nikodem

Mit der Unterstützung von Revierförster Richard Nikodem, Waldbesitzer Hubert Priggel und Versicherungs-Gebietsleiter Thomas Schröder setzten die Mädchen und Jungen 300 Bäume. Dabei lernten sie, dass genügend Abstand wichtig ist für Setzlinge, die zu stattlichen Fichten heranwachsen sollen. 

Für Richard Nikodem war die Wahl der Fichte als Jahresbaum 2017 die richtige Entscheidung: „Wir brauchen Nadelhölzer, um den Baumbedarf für Bauholz decken zu können.“ Da helfe es nicht, die Fichte immer wieder aufs Neue wegen ihrer mangelnden Standfestigkeit bei Stürmen zu verteufeln. Wichtiger sei vielmehr, dass diese gut auf Freiflächen wachsen. „In einem Jahr etwa 70 Zentimeter bis einen Meter“, erzählte er den Mädchen und Jungen. 

Intensive Biologie-Einheit

Nebenbei weihte der Förster die Schüler in die richtige Wurzelbehandlung der kleinen Fichten vor dem Einsetzen ein. So achteten die Schüler darauf, dass die noch nicht eingepflanzten Fichten nicht zu lange mit ihrem Wurzelwerk der Sonne ausgesetzt waren. 

„Die Kinder bekommen eine Vorstellung von Waldarbeit, die sie auf diese Weise schätzen lernen sollen“, sagte der Förster. So war es eine intensive Biologie-Einheit, die den Grundschülern vermittelt wurde. Auf ihre Art hat diese nach drei Jahren schon einen nachhaltigen Effekt, berichtete Schulleiterin Dorothe Gastreich-Kneer: „Viele Schüler aus den vergangenen beiden 4. Klassen machen mit ihren Eltern einen Spaziergang zu ihrem Baumfeld und freuen sich, wie die jungen Pflanzen sich entwickeln.“ 

Im nächsten Jahr wird der Jahresbaum 2018, die Esskastanie, gepflanzt.

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