Alle Wahlhelfer stehen bereit

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Reimund Schulte organisiert seit 20 Jahren in seinem Büro im Dachgeschoss des Rathauses jede Wahl.

Balve -  In dieser Woche gibt es Post für alle Haushalte von der Stadt Balve, denn die Wahlbenachrichtigungen werden verschickt. Reimund Schulte, der seit 20 Jahren in seinem Büro im Dachgeschoss des Rathauses jede Wahl organisiert, gewährt Einblicke in die Wahlvorbereitung.

Von Julius Kolossa

9646 Wahlberechtigte sind für die Kommunalwahl zugelassen, 9159 für die Europawahl (Stand: 29. April 2014). „Wir haben alle 200 im Stadtgebiet lebenden EU-Bürger angeschrieben, sich ins Wählerverzeichnis für die Europawahl eintragen zu lassen“, erklärte Schulte. Das bisherige Ergebnis: „Drei haben einen Eintrag vornehmen lassen.“

Gewählt wird am 25. April in den 16 Wahlbezirken und vier Briefwahlbezirken. „Alle 148 benötigten Wahlhelfer stehen bereit“, so Schulte. Allerdings gestaltete sich die Bildung der Wahlvorstände, für die Mammut-Wahl mit fünf Stimmzetteln und vielleicht auch der Stichwahl, als sehr schwierig.

Der Bürger habe die Wahl, entweder seine Stimme vorab per Briefwahl abzugeben, oder sein Wahllokal am Wahltag aufzusuchen. Egal sei dabei, was er als erstes wählt, solange der Stimmzettel im richtigen Umschlag lande.

Vorgeschrieben sei aber, so der Wahl-Organisator, wie ausgezählt wird. Zunächst seien die Stimmen für die Europawahl dran, dann folgten die Auszählungen für Landrat, Kreistag, Bürgermeister und Rat. Ganz viel Papier liege in Volkringhausen und Langenhothausen aus, denn in diesen beiden Wahlbezirken werde eine repräsentative Wahlstatistik durchgeführt. Zwölf unterschiedliche Stimmzettel für die Europawahl und zehn für Kreistagswahlen, jeweils gekennzeichnet nach Geschlecht und Altersgruppen, müssten einzeln an die Wahlberechtigten ausgegeben werden.

Dass diesmal Eisborn mit 479 der Ort mit den wenigsten Wahlberechtigten ist und von Volkringhausen mit 491 überholt wird, hänge mit der Zusammensetzung der Bezirke zusammen, wie Reimund Schulte erläutert: „Eisborn wurde Binolen zugeschlagen, Volkringhausen bekam das Schnitthölzchen.“

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