St. Antonius

Offene Kirchentüren diesmal auch in Eisborn

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Anita Weins, Pfarrer Andreas Schulte und Hubert Sauer stellten vor dem Portal von St. Blasius die Modalitäten der Aktion „Offene Kirchentür“ vor.

Die St. Blasius-Kirche ist ein fester Partner für die seit fünf Jahren im Pastoralverbund Balve-Hönnetal durchgeführte Aktion „Offene Kirchentür“. In diesem Jahr ist auch St. Antonius in Eisborn dabei.

Stets wird einer zweiten Gemeinde Gelegenheit gegeben, ihr Gotteshaus an vier Sonntagen zu öffnen. In diesem Jahr ist es die Kirche in Eisborn. Hubert Sauer, Gesamt-Pfarrgemeinderat-Mitglied, wird den Besuchern dort Rede und Antwort stehen über die zweitälteste Kirche im Stadtgebiet.

Gebaut 1828, erweitert im Jahr 1960, steht diese Pfarrgemeinde, in der ab dem 17. Jahrhundert Geistliche tätig waren, nicht nur wegen ihrer Architektur und der vielschichtige Kirchenfenster – sie ist zudem die erste Kirche, die zurückgebaut wird.

Die Eisborner Kirche wird zurückgebaut

Die Zahl der Kirchenbesucher wird weniger, so dass die Eisborner auch mit Blick auf das vor etwa einem Jahr verkaufte Pfarrhaus reagieren.

St. Antonius in Eisborn beteiligt sich zum ersten Mal.

Ein Architektenbüro aus Herdringen hat die mit dem Erzbistum Paderborn entwickelten Entwürfe vorgestellt, die einen Pfarrsaal als Gemeinderaum in der Kirche vorsehen. Die Orgel wird an eine andere Stelle versetzt, die Eingänge werden barrierefrei gestaltet. Im hinteren Bereich wird eine Taufkapelle entstehen.

Doch bis die Arbeiten dafür beginnen, dauert es noch. Pfarrer Andreas Schulte, der am Freitag zusammen mit Hubert Sauer und Anita Weins aus Balve diese „Kirchentür“-Aktion vorstellte: „Weihnachten wird noch in der St. Antonius-Kirche gefeiert werden.“

Die Arbeiten beginnen erst im nächsten Jahr

Alle ausführenden Betriebe hätten so viel zu tun, dass der vorgesehene Umbau-Beginn noch in diesem Jahr nicht mehr eingehalten werden kann. Und so besteht noch länger die Möglichkeit, sich anhand eines Modells die „neue“ St. Antonius-Kirche mit dem jetzigen Ist-Zustand zu vergleichen.

Die St. Blasius-Kirche in Balve gehört seit fünf Jahren zum Programm.

In der St. Blasius-Kirche werden Anita Weins und Margret Mölle den Besuchern zur Seite stehen, wenn sie Einzelheiten über den Hauptaltar oder den Nikolauszyklus wissen wollen.

Dass die Pfarrkirche in den vergangenen Jahren mit diesem Angebot ihr Publikum findet, stellte Anita Weins anhand der Zahlen dar: „An jedem der vier Termine kamen bis zu 30 Leute.“ Und dies auch aus dem Umfeld von Balve, darunter ganze Gruppen und Studenten.

Geöffnet sind beide Kirchen an vier Sonntagen: 23. und 30. Juli sowie 6. und 13. August. Zunächst öffnet Eisborn in der Zeit von 14 bis 15 Uhr, danach Balve von 16 bis 17 Uhr.

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