Steinbruch Eisborn/Asbeck

Ärger um Erweiterung: Nach Anzeige der Bürgerinitiative prüft jetzt der Kreis

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Die Lhoist-Gruppe möchte ihren Steinbruch um mehr als 80 Hektar erweitern, dagegen formiert sich Widerstand.

Eisborn - Die Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Steinbruchs Eisborn/Asbeck (BGS) befindet sich im Aufwind.

Nach ihrer Informationsveranstaltung am Dienstag wurden etwa 50 Mitgliedsanträge ausgegeben, sodass die Mitgliederzahl (zuletzt 216) weiter steigen dürfte. 

Die BGS hat es sich zum Ziel gesetzt, die Erweiterung des Steinbruchs um mehr als 80 Hektar komplett zu verhindern. Dafür geht die Initiative auf Konfrontationskurs mit der Lhoist-Unternehmensgruppe. 

Alte Buchenbestände gefällt

Wegen der Fällung alter Buchenbestände auf dem „Beil“, Teil des geplanten Erweiterungsgebietes, im vergangenen Winter, erstattete der Vorstand der BGS Anzeige.

„Diese Anzeige ist bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Ende April eingegangen“, bestätigte Hendrik Klein, Pressesprecher des Märkischen Kreises, auf Anfrage. Michael Hirt, Vorsitzender der BGS, hätte diese schriftlich eingereicht. 

Jetzt werde geprüft, ob die forstliche Nutzung den normalen Gegebenheiten entsprach, oder ob gegen Recht verstoßen wurde. Klein: „Auch das Forstamt ist eingeschaltet worden.“ Anfang Juli sei mit Ergebnissen zu rechnen.

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