Musical: Kontakt zu Kolping im Internet

Die Hauptschüler haben fleißig gebrobt und fiebern jetzt der Aufführung am 1. Dezember entgegen.

BALVE ▪ „Neun Stunden Kolping!“ Patrick lässt sich auf einen Stuhl fallen. Hinter ihm und seinen 39 Mitschülern der beiden neunten Hauptschulklassen lag am Montagnachmittag ein anstrengender Projekttag: Die Jugendlichen haben „Das Leben Adolph Kolpings als Sacro-Musical“ unter der Leitung der Lehrerinnen Angelika Rothermund und Maria Schäfer-Hahne einstudiert.

Von Julius Kolossa

Am Samstag, 1. Dezember, soll das Musical um 17 Uhr in der Langenholthausener St. Johannes-Kirche aufgeführt werden. Seit den Herbstferien proben die Jugendlichen für dieses Stück, in dem sie entweder als Chor, Ansager oder in kleinen Nebenrollen als Messdiener auftreten werden. Viel Text müssen die Hauptdarsteller auswendig lernen. Marc Meier und Jonathan Schweitzer spielen Adolph Kolping, die weibliche Hauptrolle „Katja“ wurde doppelt besetzt mit Vanessa Wunsch und Jacqueline Offenbach.

Katja ist es, die in die Lebensgeschichte von Adolph Kolping eintaucht – im Internet nimmt sie „Kontakt“ mit ihm auf, worauf er ihr visuell erscheint. Er begleitet sie durch sein Leben, in dem er sich besonders für die Versorgung der Handwerksgesellen einsetzt. Das 2001 geschriebene Musical wurde in einigen Passagen der heutigen Zeit angepasst; geblieben sind aufwändige Lerneinheiten besonders für den Text. Dieser soll sitzen bei der Aufführung, die das Jubiläumsjahr „100 Jahre Kolping Balve“ abrunden soll. Weil die St. Blasius-Kirche bis dahin noch ein Baustelle sein wird, wird das Musical in Langenholthausen präsentiert.

Hier kommen die Hauptschüler dann auch mit „Plan B“ zusammen, einer Band, die aus Studenten besteht und die „Jugendkirche“ sowie Jugendgottesdienste gestaltet. Es drängt die Zeit, und die Musiker stehen meistens erst am Wochenende zur Verfügung, so dass demnächst eine weitere intensive Probeneinheit an einem Samstag stattfinden wird.

Ausführlich genug war es für die Schüler schon am Montag; zwar standen hier nicht Mathematik, Deutsch, Geschichte, Englisch oder Biologie auf dem Stundenplan, dafür wurden die drei Akte mit jeweils vier bis sechs Szenen durchgespielt. Und weil es auf Textsicherheit, Ausdruck und Einfühlung in den Rolle ankommt, mussten manche Stellen mehrmals hintereinander geprobt werden. Solisten und Chor studierten an anderer Stelle die Lieder ein, bevor später alle zusammenkamen.

„Wir sind jetzt schon ein Stück weiter“, fassten Angelika Rothermund und Maria Schäfer-Hahne den Projekttag mit Blick auf die Aufführung am 1. Dezember zusammen.

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