Abwechslung im Ferienprogramm

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Mit Rudolf Rath hat sich eine Gruppe Fotografen auf die Suche nach Mammuts im gesamten Balver Stadtgebiet gemacht.

Balve - Seine Fähigkeiten als Fußballspieler verbessern oder im Bewegungssport, an Musikinstrumenten, an der Kamera oder doch als Artist im Zirkus – diesen Wunsch erfüllen sich die Kinder, die seit Montag am Balver Zirkus-Feriencamp teilnehmen.

„Die Mädchen und Jungen haben viel Spaß“, fasst Christian Wulf die ersten beiden Tage zusammen. 

Dafür sind der Leiter des Jugendzentrums und Marcus Klein, OGS, mit zehn Helfern im Einsatz. „Für uns ist das eine vollkommen neue Erfahrung“, fügt Christian Wulf hinzu. Dieses Ferienprogramm, das zum ersten Mal in Kooperation beider städtischer Einrichtungen durchgeführt wird, verlangt vollen Einsatz. Und dieser wird von den Kindern ihrerseits mit vollem Engagement honoriert. 

Rüdiger Schwarz, pensionierter Lehrer ist als Fußballlehrer aktiviert worden, und bringt den Jungs in einem Teil der Dreifachturnhalle kleine, aber wirkungsvolle Tricks zur sicheren Ballbeherrschung bei. Während seine Schüler unermüdlich dem Ball nachjagen, wird nebenan Zirkus gemacht. Für Bodenakrobatik auf Bällen, dem Drahtseil, bei der Jonglage oder aber in luftigen Höhen als Akrobat an der Schaukel oder am Tuch haben sich die Mädchen und Jungen entschieden. 

Hoch in die Luft ging es in der Turnhalle.

Marcus Klein, gelernter Zirkuspädagoge, hat sich mit seinem Team der Aufgabe angenommen, die jungen Künstler auszubilden. Im dritten Teil der Turnhalle ist derweil eine reine Mädchengruppe dabei, den Parcours an Bewegungsspielen zu absolvieren. Christian Wulf hat hier die Oberaufsicht über die Sportlerinnen, die den Basketball werfen, Rollbrett fahren, balancieren und mit Hilfe eines Trampolins über einen Kasten springen. Viel Platz steht den Kindern im Schulzentrum zur Verfügung, so dass sich auch die Musiker ausbreiten können. 

Elo Badura sieht schon am zweiten Tag kleine, aber bemerkenswerte Fortschritte auf den Gitarren und an den Percussion-Instrumenten. Nur noch Mammuts sehen derweil die Fotografen, die sich mit Rudolf Rath im ganzen Stadtgebiet auf die Suche nach dem Balver Wahrzeichen gemacht haben. Mit den Kameras an ihren Smartphones halten sie diese fest, um mit den Ausdrucken der Fotos eine Ausstellung zu gestalten. Auch das Mammut auf dem Wasserspender am Stadtplatz 33 wird verewigt. 

Bereits nach wenigen Tagen können die Musiker mit bemerkenswerten Fortschritten aufwarten

Die jungen Kreativen waren am Mittwoch im Schloss Wocklum, am Donnerstag in Balve-Süd, im Jugendzentrum, und in der Rettungswache. Fünf Tage lang volles Programm Das Programm hält Jung und Alt fünf Tage auf Trab. Am fünften Tag, dem Freitag werden die Ergebnisse ab 14.30 Uhr den Eltern in der Hauptschule präsentiert. Der Zirkus baut dafür eine Manege auf. 

Und während in dieser ersten Ferienwoche die noch freien Plätze mit den Kindern auf der Warteliste gefüllt wurden, sind die nächsten beiden Wochen restlos ausgebucht.

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