Abriss hat begonnen: Balver Pfarrheim ist bald Geschichte

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Die Abrissarbeiten laufen seit Donnerstag.

Balve - Jetzt kann der Kirchenvorstand der Gemeinde St. Blasius das Kapitel „Abriss Pfarrheim Balve“ endgültig zuschlagen.

Denn nach einer langen Zeit des Wartens auf die erforderliche Genehmigung vom Generalvikariat Paderborn, tut der Anrissbagger des beauftragten Unternehmens Driller seit Donnerstag seinen Dienst und macht das abgängige Gebäude aus dem Jahr 1962 dem Erdboden gleich. Mit dem Abriss soll Platz geschaffen werden für einen Ersatzneubau an selber Stelle. 

Bereits seit 2008 hatte sich die Gemeinde mit diesem Projekt beschäftigt. Anfang dieser Woche wurde dann nach mehr als zehn Jahren die Baustelle am Dechant-Löcker-Weg eingerichtet und zunächst das Asbest entsorgt, das sich als Dämmmaterial unter dem Dach befand. 

Nachwuchs schaut interessiert zu

Anschließend wurden Stück für Stück der Eingang zum ehemaligen Saal und auch der Toilettentrakt abgerissen. Spaß an den Arbeiten hatten die Mädchen und Jungen des St.-Blasius-Kindergartens, die sich hinter dem Zaun ihrer Einrichtung drängten, um möglichst wenig zu verpassen. 

Für den mit 100 000 Euro kalkulierten Abriss, den das Erzbistum Paderborn bezahlt, werden etwa zwei Wochen benötigt. Mit den ersten Arbeiten am zwei Millionen Euro teuren Neubau, soll in etwa vier bis sechs Monaten begonnen werden. Bis dahin rechnet der Kirchenvorstand damit, die Baugenehmigung durch den Märkischen Kreis vorliegen zu haben. 

Gemeinde trägt 25 Prozent der Kosten

Von der Gesamtensumme werden 75 Prozent vom Erzbistum übernommen, die verbleibenden 25 Prozent, also rund 500 000 Euro, muss die St.-Blasius-Gemeinde aufbringen. Dafür bekommt sie einen zweigeschossigen Neubau, in dem auch wieder Veranstaltungen möglich sind, und in dem der De-Cent-Laden und das Pfarrarchiv ihren festen Platz finden sollen.

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