Bürgerdialog ab Dienstag

A46-Lückenschluss: Balves Bürgermeister hat eine klare Meinung

Der Untersuchungsraum für einen möglichen Trassenverlauf der A46 reicht bis fast heran an Eisborn.
+
Der Untersuchungsraum für einen möglichen Trassenverlauf der A46 reicht bis fast heran an Eisborn.

„Der Weiterbau der Autobahn 46 täte uns gut“, sagt Balves Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU). Damit hat sich das Stadtoberhaupt klar positioniert vor einem am Dienstag beginnenden Online-Bürgerdialog.

Bei diesem Dialog soll der nächste Schritt in Sachen Lückenschluss zwischen Hemer und Menden sowie dem dreispurigen Ausbau der Bundesstraße 7 bis nach Neheim erfolgen.

Auf Anfrage der Redaktion sagte Mühling: „Es ist für das Obere Hönnetal mit seinen Gewerbebetrieben ein besserer Autobahnanschluss als jetzt mit den Fahrten bis zu den Auffahrten nach Lüdenscheid, Hemer oder Arnsberg erforderlich.“ Die damit verbundene, etwa 30-minütige Fahrzeit sei zu lang.

Mühling: „Diskussion wird noch Jahre dauern“

Zu einem möglichen Trassenverlauf von Menden über Asbeck und damit in unmittelbarer Nähe zu Eisborn wollte sich Mühling allerdings nicht äußern. „Diese Diskussion wird noch mehrere Jahre andauern“, ist er überzeugt, dass mit einer schnellen Lösung nicht zu rechnen sei.

„Wir befinden uns noch in einem sehr frühen Stadium der Planungen, in dem uns zunächst der Lebensraum für Tiere als sogenannter faunistischer Untersuchungskorridor für diese Trassenplanung bis kurz vor Eisborn vorgestellt wird“, berichtete er über den geplanten Inhalt des ersten von mehreren Online-Dialogverfahren mit Vertretern von Straßen.NRW und Autobahn Westfalen.

Auch Eisborns Ortsvorsteherin ist dabei

Mühling durfte einen weiteren Teilnehmer aus Balve an dem Dialogverfahren nominieren. Er entschied sich für Eisborns Ortsvorsteherin Pia Spiekermann (CDU). „Wir sind dankbar, dass wir mit eingebunden sind und dieses Verfahren begleiten können“, sagte Mühling. Er erwartet in diesem frühen Stadium eine ergebnisoffene Diskussion und Informationsveranstaltung.

Für den weiteren Verlauf in diesem und den nächsten Jahren werde der Kontakt mit den Nachbarkommunen gesucht. „Eine Trasse durch Eisborn wird es nicht geben“, ist er überzeugt. „Eisborn ist dafür viel zu abgelegen, wird nicht zum Untersuchungsraum gehören.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare