70.000-Euro-Zuschuss für Sanierung der Balver Höhle

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Rund 100 000 Euro soll die Sanierung des Höhlenmundes kosten und nach Ende der Frostperiode beginnen.

Balve - Gute Nachrichten gibt es für die Balver St.-Sebastian Schützenbruderschaft: Auf Antrag des Vereins stellt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung einen Zuschuss in Höhe von 70 000 Euro für die notwendige Sanierung des Höhlenmundes an der Balver Höhle zur Verfügung, die insgesamt rund 100 000 Euro kosten soll.

Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz ihres neuen Präsidenten Eckhard Uhlenberg, der die schriftliche Zusage bei einem Besuch in Balve persönlich an Brudermeister Christoph Rapp überreichen wird. Zusammen mit weiteren Geldern aus der Vereinskasse ist die Finanzierung der erforderlichen Arbeiten somit gesichert. 

Tobias Keil, Kassenwart der St.-Sebastian-Schützen sagt zum 70 000-Euro-Zuschuss: „Das ist eine super Unterstützungsleistung.“ Damit reduziere sich der Eigenanteil des Vereins für die Sanierung des Höhlenmundes auf 30 000 Euro. Die Sanierung soll nach dem Ende der Frostperiode beginnen. Etwa zwei Wochen hat die damit beauftragte Firma Feldhaus aus Schmallenberg dafür veranschlagt. 

Rund 50.000 Besucher jährlich

Rund 50 000 Besucher kommen jährlich zu Konzerten, Festivals, Märchenwochen und ähnlichen Kulturveranstaltungen in die Balver Höhle. Eine der dort regelmäßigen Untersuchungen ergab aber kürzlich, dass das Eingangsportal – der so genannte „Höhlenmund“ – zeitnah und umfassend saniert werden muss, um die Sicherheit der Gäste weiter zu gewährleisten. So ist etwa der am Eingang angebrachte Spritzbeton an einigen Stellen rissig geworden und der vor Steinschlag schützende Maschendrahtzaun in Teilen durch Pflanzenwuchs zerstört. 

In dieser Situation kann der Schützenverein bei den Sicherungsarbeiten wieder auf die finanzielle Hilfe der NRW-Stiftung setzen, die den Verein schon 2004 bei vergleichbaren Maßnahmen mit 25 000 Euro unterstützte. Das starke ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder sei auch für die aktuelle Förderung ausschlaggebend gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung.

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