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62 Mädchen und Jungen in Amicitia-Akademie in Garbeck

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Von: Julius Kolossa

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Alina und Fabian Schulte (links) nahmen den symbolischen Spendenscheck aus den Händen von Marcel Kretschmann entgegen.
Alina und Fabian Schulte (links) nahmen den symbolischen Spendenscheck aus den Händen von Marcel Kretschmann entgegen. © Kolossa, Julius

Über eine 1000-Euro-Spende der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis an den Musikverein Garbeck freuen sich die Vereinsverantwortlichen.

Vorsitzende Fabian Schulte und Alina Schulte, Koordinatorin der Amicitia-Akademie zur Nachwuchsförderung, nahmen am Montag den symbolischen Spendenscheck von Marcel Kretschmann von der Sparkasse entgegen.

Was mit dem Geld passieren soll, steht bereits fest. „Die 1000 Euro fließen in unsere Kinder- und Jugendarbeit in der Amicitia-Akademie“, sagte Fabian Schulte. Aktuell werden im Verein 62 Mädchen und Jungen an Instrumenten ausgebildet. Alina Schulte: „Aus der vergangenen 4. Klasse der Garbecker Grundschule machen sieben von acht Schülern weiter mit Einzelunterricht.“ Das bedeutet für den Verein: Noten und vor allem Instrumente für die Musikschüler müssen angeschafft werden.

20 Lehrer stemmen den Unterricht

Zehn Lehrer aus den Reihen des Musikvereins sowie zehn externe Musiklehrer sind für den Unterricht zuständig. „Neben den Schülern unserer Akademie kommen noch 80 Garbecker Grundschüler dazu, die Instrumentalunterricht erhalten, oder in den Bläserklassen des 3. und 4. Schuljahrs, oder im Schulorchester spielen“, so Alina Schulte weiter.

Die Kooperation mit der Grundschule Garbeck besteht seit 2014. Bereits seit 2011 arbeitet der Musikverein in Sachen musikalische Grundausbildung mit dem Katholischen Familienzentrum Heilige Drei Könige Garbeck zusammen. „Das Miteinander funktioniert gut“, sagte Fabian Schulte. Allerdings schränkte er ein: „Dass nach der Grundschule ein weiterer Unterricht – und zwar als Einzelunterricht in unserer Akademie – möglich ist, ist aber wohl vielen Garbeckern noch immer bewusst.“ Denn nach wie vor seien viele Gespräche mit den Eltern erforderlich, um sie über den weiteren musikalischen Werdegang nach der 4. Klasse zu informieren. „Wir arbeiten an einem entsprechenden Konzept“, fügte Alina Schulte hinzu.

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