Schulhof umgebaut, Räume saniert

500.000 Euro in die Realschule investiert

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Schulleiterin Nina Fröhling und ihr Stellvertreter Thomas Münch präsentieren die neue Schulküche.

Balve – Im Grünen Klassenzimmer auf dem neugestalteten Schulhof der Realschule Balve lässt es sich gut unterrichten; Rektorin Nina Fröhling stellte jetzt die neuesten Investitionen in Höhe von mehr als 500 000 Euro vor, die die Stadt als Schulträger in diesem Jahr umgesetzt hatte.

200 000 Euro kostete der in zwei Bauabschnitten umgestaltete neue Schulhof. „Weg vom Charme der 1950er-Jahre hin zu Wohlfühlcharakter mit Rückzugsoasen“, sagte Fröhling dazu. Aber weil Unterricht auch in Corona-Zeiten nicht nur draußen stattfinden kann, wurde auch Geld in die Modernisierung der Innenräume gesteckt: Dringend nötig hatte es der 35 Jahre alte Chemieraum, in dem nach Fertigstellung aller Arbeiten (etwa 200 000 Euro) wieder ab Mitte September unterrichtet werden kann. 

Außerdem sind alle Toilettenanlagen modernisiert worden, die Küche, und – wie jeweils in den vergangenen Ferien – zwei weitere Klassen und ein Flur. „In Zukunft soll nach Bauabschnitten renoviert werden“, stellte die Rektorin die Planungen für das weitere Vorgehen vor. 

Akustikdecke im Klassenraum

Dass sich die Renovierungen lohnen, wurde im vom Boden bis zur Decke mit Akustikdecke umgebauten Klassenraum der 7b deutlich. Die neuen Tische und Stühle sollen mit zu einem besseren Unterricht beitragen, der in diesem Schuljahr zunächst mit Mund-Nasen-Schutz durchgeführt werden muss. 

„Das uns vom Ministerium vorliegende Faktenblatt zu Covid-19 wir abgearbeitet“, betonte Fröhling. Die tägliche Reinigung der Klassenräume und die Desinfektion von Kontaktflächen wie Handläufe, Türklinken und -knäufe gehöre dazu. „Das Lehrerzimmer wurde aus Platzmangel in die Aula verlegt“, so Fröhling. 

Schnelles Internet kommt in die Schule

In zwei Wochen soll auch der Breitbandanschluss in den Serverraum verlegt werden, um alle Räume mit schnellem Internet versorgen zu können. 1000 Mbit werden eingespeist – bei mehr als 200 schuleigenen W-Lan-Geräten plus Festnetzcomputer und Lehrer-Geräten sowie zwei Jahrgängen mit Tablets (alle 7. Klassen werden damit ausgestattet) dringend notwendig. 

Gute Noten vergibt Fröhling für die Zusammenarbeit ihrer Schule mit der Stadtverwaltung und der Politik, weil diese viele Empfehlungen und Wünsche auch in die Tat umsetzten. So die Einstellung einer Sozialarbeiterin für sechs Stunden am Tag, und die demnächst anstehende Überarbeitung aller Fachräume. Dazu gehöre, die Räume für die Naturwissenschaften Chemie, Biologie und Physik auf einer Etage anzusiedeln, die dann eventuell mit einem Aufzug erreicht werden soll. 

Neugestaltung des Foyers

Ein ganz großes Anliegen ist der Schulleiterin die Neugestaltung des Foyers. „Loungecharakter anstelle des 70er-Jahre Mobiliars soll im Empfangsbereich unserer Schule herrschen“, möchte sie dazu beitragen, dass sich Kinder an der Realschule wohlfühlen und weiterhin Eltern ihren Nachwuchs anmelden. 

„Diese Schule ist die Visitenkarte der Kommune“, sagte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Hubert Sauer, der an dieser Schulführung mit dem stellvertretenden Bürgermeister Alexander Schulte, dem CDU-Schularbeitskreisvorsitzenden Jörg Roland sowie Ortsvorsteher und Ratsmitglied Matthias Streiter und dem erstmals für den Stadtrat kandidierenden Robin Vorsmann teilnahm.

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