3000 Besucher bei Festival "Luise heizt ein"

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Eine Feuershow mit der Flames Fire Company bildete den Abschluss des Kulturfestivals an der Luisenhütte, zu dem am Samstag rund 3000 Besucher nach Wocklum kamen.

Wocklum - „Fühlen Sie sich eingeladen“, begrüßte Landrat Thomas Gemke zahlreiche Besucher am Samstag beim Kulturfestival „Luise heizt ein“ an der Luisenhütte in Wocklum.

Am Ende waren es dann 3000, wie Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus beim Märkischen Kreis, sagte. 

Mit dieser Besucherzahl war der Märkische Kreis, der bei der Durchführung dieser Großveranstaltung von der Stadt Balve mit Bastelaktionen im Museum unterstützt wurde, mehr als zufrieden: „Das ist ein ähnlicher Wert wie im vergangenen Jahr.“ 

Gute Zusammenarbeit mit THW und DRK

Gut sei die Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk, das in diesem Jahr erstmals eine Seebühne auf dem Mühlenteich aufgebaut hatte, und dem Deutschen Roten Kreuz Balve verlaufen, aber auch mit dem neuen Caterer. Nach vielen Beschwerden im Vorjahr über einen Anbieter aus Dortmund, sorgte am Samstag das Team des Hauses Drei Könige für die Verpflegung der Gäste. Von beiden Seiten war im Anschluss als Fazit zu hören: „Immer wieder gerne.“ 

"Luise heizt ein" in Bildern

Kulturfestival "Luise heizt ein" an der Luisenhütte in Wocklum

Weil alles zusammenpasste, fühlten sich auch die Besucher wohl, denen diesmal „Der Hof tanzt“ dargeboten wurde. Viel Akrobatik und Musik gab es. Dass die Auftritte wegen des zeitweise auftretenden Regens in die Luisenhütte verlegt werden mussten, tat der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil, denn selbst langjährige „Lhe“-Besucher kamen aus dem Staunen nicht heraus: „Eine einfach tolle Akustik.“ 

Aristokarten auf der Seebühne

Als das Wetter noch mitspielte und das Foto-Atelier auf der Wiese noch geöffnet war, spielten die Aristrokraten auf der Seebühne. Sie zogen auch dort das Publikum in ihren Bann. Sonst waren sie um die Luisenhütte herum anzutreffen, um für Unterhaltung zu sorgen. 

"Luise heizt ein" im Video

Entschleunigung war angesagt, als Ars Tremondo seine Runden drehte: drei hochherrschaftliche Schnecken, die die Langsamkeit auch im Sprechen erfunden hatten. Musik gab es von der RaTaTa-Nager-Combo und von der Royal Squeeze Box, die Queen-Songs als Geburtstags-Ständchen darboten. 

Wocklum ins Jahr 1760 versetzt

Denn immerhin wurde Wocklum an diesem Abend ins Jahr 1760 versetzt, als Anna Maria Theresia Freiin von der Reck, Gründerin der Hochofenanlage Luisenhütte, ihren 50. Geburtstag feierte. Dabei hatte sich der Veranstalter viel künstlerische Freiheit herausgenommen, spielte diese Adelige doch seinerzeit keine Rolle. Sie machte sich aber gut auf der Einladung, um die sich rundherum ein buntes Programm abspielte. Dazu gehörte auch, dass der Landrat von den Aristrokraten auf Händen getragen wurde. 

Auf Händen getragen wurde Landrat Thomas Gemke, der „Luise heizt ein“ am Nachmittag offiziell eröffnete, zumindest kurzzeitig von den Aristokarten.

Zum Abschluss wurde eine Feuershow mit der Flames Fire Company geboten. Eine Show, in der es heiß herging. Das Publikum war komplett begeistert. „Gut, dass wir hier waren“, freuten sich einige Balver, die sich noch ein Bier vor dem Heimweg genehmigten.

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