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27 Eissorten als Erfrischung gegen die Hitze

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Von: Julius Kolossa

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Arbeit an der Eismaschine: Solène Tillmann und Kevin Eckertz stellen Toffee-Erdnuss-Eis her.
Arbeit an der Eismaschine: Solène Tillmann und Kevin Eckertz stellen Toffee-Erdnuss-Eis her. © Kolossa, Julius

„Wir haben heute extra schon um 5.30 Uhr angefangen, werden spätestens um 15.30 Uhr Schluss machen“, sagte Markus Krämer. Krämer ist der Inhaber des gleichnamigen Straßen- und Tiefbau-Unternehmens aus Eisborn.

Am bislang heißesten Tag des Jahres mit Lufttemperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke standen für ihn und sein Team am Dienstag schweißtreibende Asphaltarbeiten an.

Im Raum Menden mussten sie eine 2400 Quadratmeter große Fläche asphaltieren. „Willkommen am heißesten Arbeitsplatz der Region: neben 34 Grad auf dem Thermometer kommt noch der 180 Grad heiße Asphalt dazu“, sagte Krämer. Damit seine Mitarbeiter an solchen Hitzetagen durchhalten, stellt Krämer jedem sechs Liter Wasser zur Verfügung. Diese Menge wurde am Dienstag auch dringend benötigt. „Denn schon als wir um 5.30 Uhr angefangen haben, war es bereits 17 Grad warm.“

Erfrischungsstation und Strohhut

Damit seine Mitarbeiter bei der körperlich anstrengenden Arbeit in der prallen Sonne nicht überhitzen, sorgte Markus Krämer zudem für eine Erfrischungsstation, an der sich seine Leute kühles Wasser über Puls und Gesicht laufen lassen konnten. Wichtig sei auch eine Kopfbedeckung. Markus Krämer setzt dabei auf Strohhüte. „Es gibt nichts Besseres, um einen kühlen Kopf zu bewahren.“

Schweißtreibende Arbeit: Am bislang wärmsten Tag des Jahres mussten die Mitarbeiter des Straßen- und Tifebauunternehmens Krämer asphaltieren.
Schweißtreibende Arbeit: Am bislang wärmsten Tag des Jahres mussten die Mitarbeiter des Straßen- und Tifebauunternehmens Krämer asphaltieren. © Kolossa, Julius

Deutlich angenehmer und vor allem kühler war am Dienstag der Arbeitsplatz von Kevin Eckertz. Der Bäckergeselle arbeitet in der Genuss-Diele der Bäckerei Tillmanann an der Hauptstraße, wo mittlerweile seit 2016 Eis hergestellt und verkauft wird. Eckertz war am Dienstag unter anderem damit beschäftigt Toffee-Erdnuss-Eis herzustellen.

Eisproduktion „eine leckere Wissenschaft für sich“

„Fünf Liter passen in einen Behälter. Wir bieten im Eiscafé insgesamt 27 verschiedene Sorten an, die wir im Hörnchen oder Becher verkaufen“, erklärte Solène Tillmann, die mit ihrem Mann Rainer die Genuss-Diele leitet. „Das ist eine leckere Wissenschaft für sich.“ Drei Mal in der Woche wird hier Eis hergestellt. Dazu gehören Klassiker wie Vanille, Schokolade, Erdbeere und Stracciatella. Es gibt aber auch Eis in den Geschmackssorten Cookies, Marzipan, Walnuss, und in Sorbet-Variationen wie Zitrone und Mango. „Wir haben auch Gummibären-Eis“, ergänzte Kevin Eckertz.

Wieder aus dem Sortiment genommen wurde im vergangenen Jahr nach kurzer Zeit die Sorte Vanille-Bacon. Dies war den Balvern wohl doch zu ausgefallen. Die Eis-Geschäfte werden während der Öffnungszeiten von Vanessa Baumann geführt, die ein junges Team an ihrer Seite hat. Für jeden Mitarbeiter gibt es bei diesem Wetter ein Extra-Eis auf die Hand. Baumann selbst bevorzugt Marzipan.

Bier-Eis bislang nicht nachgefragt

Groß sei die Nachfrage nach Eis besonders in den Nachmittags- und frühen Abendstunden. „Sehr viel los war am Schützenfest-Wochenende“, berichtete Baumann. Da sei vor allem Vanille-Eis der Renner gewesen. „Nein, es gab keine Nachfrage nach Bier-Eis“, sagte sie schmunzelnd. „Es würde aber wohl auch niemand mögen, denn während der Ausbildung erzählte unser Meister, dass dieses Eis nur nach abgestandenem Bier ohne Kohlensäure schmecken würde. Und dass wäre kein Genuss.“

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