2600 Besucher beim Irish-Folk-Festival in der Balver Höhle

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Der Festspielchor - hier beim Auftritt mit Sean Reeves, kam auch gut bei  Festivalpublikum an.

Balve - Erst weit nach Mitternacht, und da lagen schon neun Stunden Musik hinter den Zuhörern, ging das 16. Irish-Folk-Festival zu Ende. Mehr als 1000 Besucher sorgten am Samstag – dem wie erwartet traditionell bestbesuchten Tag – für eine volle Höhle.

Die Bands ihrerseits enttäuschten ihre Fans nicht, und nutzten ihren Auftritt, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Klare Sache, dass sie dann auch Zugaben spielen mussten. Auch diese Folk-Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg, gemessen an der Besucherzahl, die mit insgesamt 2600 Festivalgästen der Zahl des Folk-Festivals des vergangenen Jahres entspricht. Doch auch so war das Spektakel in der Höhle mit Blick auf die Qualität der gespielten Musik ein Erfolg.

Und dabei reiht sich auch der Festspielchor ein. Denn auch in diesem Jahr überzeugte die Chorgemeinschaft, die am Freitag bei einigen Liedern wieder von Folk-Legende Sean Reeves unterstützt wurde, die Zuschauer. Die dankten den Sängern, welche auch ihre erste CD auf den Markt gebracht haben, mit viel Beifall. Klar, dass die Chorgemeinschaft auch die Gelegenheit nutzte, um die CD „Höhlenfieber“ mit 12 Stücken auch gleich vor Ort an den Mann zu bringen. Wie in jedem Jahr aber haben es die ersten Bands des Tages mit ihren Auftritten schwerer als die nachfolgenden. Der Grund: Viele Zuhörer kommen erst im späteren Verlauf des Festivals. Die Höhle wurde eben erst an jedem der drei Abende nach und nach so richtig voll.

Irish Folk Festival in der Balver Höhle

Und die sogenannten „Opener“ mussten daher vor zahlenmäßig kleinerem Publikum spielen – dabei hätten jede der Bands durchaus eine voll besetzte Höhle verdient gehabt. Die „Broken Strings“ eröffneten am Donnerstag das Festival mit leiseren Klängen, am Freitag gehörte dem Festspielchor dann als erstem Akteur die Bühne. Und am Samstag war es wieder „House of Fox“, ein Ensemble, das mit Trommel und Dudelsack auftrat. Die jeweils nachfolgenden Bands boten ein ganz anderes Programm, sodass bei diesem Festival mal leisere Klänge zum Innehalten und dann auch wieder mitreißende Musik gespielt wurde.

Und sehr schön anzusehen und zu hören: Zum großen Finale eines jedes Tages kamen alle Bands noch einmal zu einer gemeinsamen Session zusammen auf die Bühne. So wurde es beim Festivalhöhepunkt am Samstag richtig eng und die Bühne fast zu klein für alle Musiker. Auch Sean Reeves gehörte wieder dazu, der sich schon auf das nächste „Irish-Folk“ an gleicher Stelle freute.

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