20-Jährige besteht Prüfung zur Pferdewirtin

Yvonne Hochkeppel hat ihre Abschlussprüfung zur staatlich geprüften Pferdewirtin bestanden.

Balve - Stolz und erleichtert zeigt sich die ehemalige Auszubildende Yvonne Hochkeppel vom RV Balve. Sie hat ihre Abschlussprüfung zum staatlich geprüften Pferdewirt mit Schwerpunkt „Klassische Reitausbildung“ an der Deutschen Reitschule in Warendorf erfolgreich bestanden.

Eher durch einen Zufall kam die jetzt 20-Jährige vor gut zehn Jahren zur Reiterei. Um sie nach einem Unglücksfall im familiären Bereich auf andere Gedanken zu bringen, brachte ihre Mutter sie zum Reitstall in Wocklum. Dort war sie von Anfang an Feuer und Flamme für die großen kraftvollen Tiere. Nach einigen Jahren, in denen die Reiterei neben der Schule vornehmlich als Hobby lief, stand für Hochkeppel jedoch fest, daraus auch beruflich etwas machen zu müssen.

Sie hatte Glück und bekam nach einem einjährigen Praktikum die Chance, über den auf der Reitanlage in Balve ansässigen Reitbetrieb von Susanne Appelhans eine entsprechende Ausbildung zur Pferdewirtin beginnen zu dürfen.

Schwerpunkte in der dreijährigen Ausbildung sind dabei die Pferdehaltung und deren Fütterung, eine vielseitige, klassische Ausbildung von Pferden in Dressur und Springen, die Ausarbeitung und Erteilung von Reitunterricht zur Ausbildung anderer Reiterschüler sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Kenntnisse der klassischen Reit- und Sportlehre sind ebenfalls gefordert.

Die praktische Ausbildung vor Ort übernahmen Christina Vogel und Marisa Philipp, die Hochkeppel immer wieder nachdrücklich für ihre Zuverlässigkeit und ihre Selbständigkeit loben. Hochkeppel sei bei „Wind und Wetter“ zur Stelle und sich auch für die unterschiedlichen Stall- und Hofarbeiten nie zu schade. Sie packe an, wo’s nötig ist, besitze eine hohe Eigenmotivation und sei zur Zeit insbesondere bei der Ausbildung der Jungpferde mit Herzblut bei der Sache. „Das Schöne am Beruf des Pferdewirtes ist, dass jeder Tag anders abläuft, es wird nie langweilig und man ist viel draußen an der frischen Luft unterwegs“, antwortet Hochkeppel auf die Frage nach den Gründen für ihre Berufswahl. „Über einen längeren Zeitraum hinweg zu sehen, wie sich die eigenen Reitschüler entwickeln, und so nah mit dem Partner Pferd zusammenzuarbeiten, ist immer wieder toll und der Antrieb für den nächsten Tag.“

Was die Zukunft bringt, wird Hochkeppel sehen. Zunächst wird sie dem RV Balve als Angestellte im Reitbetrieb erhalten bleiben und Kindern und Erwachsenen das Reiten beibringen sowie junge Pferde auf den richtigen Weg als Freizeit- und Turnierpferd führen. Der RV Balve freut sich mit über die bestandene Prüfung.

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