Zweite Lenne-Terrasse ist im Bau

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Die Bauarbeiten an der zweiten Lenneterrasse laufen.

ALTENA - Die Stadt hat mit dem Bau der zweiten Lenneterrasse begonnen. Bereits seit einigen Tagen knabbern Bagger dafür das Flussufer an. Der Abraum, der dabei entsteht, wird aber gleich wieder in der Lenne verbaut. Als eine Art Synergie-Effekt wird damit nämlich ein Teil der Baugrube für die erste Lenneterrasse wieder angefüllt.

Roland Balkenhol, Stadtplaner und oberster Herr der Baumaßnahme, sieht das mit wohlwollendem Blick. Diese Art zu arbeiten mache einfach Sinn, weil man den Erdaushub eben nicht zwischenlagern müsse.

In Baugrube I sind mittlerweile die bis zu einer Tonne schweren Basaltsteine, die einmal als Fundament der Lennetreppen dienen werden, aufgeschichtet worden. Weil sie etwa mittig des Flussbettes stehen, wird in Richtung Ufergeländer dahinter der neue Bodenaushub eingebracht. Die Arbeiten auf beiden Baustellen kommen gut voran. Das liege, so freute sich Balkenhol, natürlich auch am geringen Wasserstand der Lenne. Und trotzdem wurde die erste Baugrube in den letzten Tagen nochmals mit einer Reihe von stattlichen Sandsäcken vor einer möglichen Überflutung geschützt.

Dass Mittwoch unangemeldet ein Mitarbeiter des Kreises von der Unteren Wasserbehörde in Altena war, hatte Balkenhol gehört. Allein sei das ein normaler Vorgang und nicht weiter erwähnenswert.

Die beiden Baustellen im Herzen der Stadt ziehen noch immer täglich Dutzende von Schaulustigen an. Erst kürzlich hatte der Bürgermeister scherzhaft gesagt: „Wir haben hier viele Bauleiter. Da wird mir nicht bang, dass das Objekt schnell fertig wird. Es steht täglich unter großer Beobachtung.“

▪ von Johannes Bonnekoh

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