Aggressives Vater-Sohn-Gespann

Altenaer schlägt Polizist mit Schlagstock ins Gesicht

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Altena - Vater und Sohn haben sich in der Nacht zum Sonntag mit der Polizei angelegt. Der Ältere entwendete einem Beamten gar den Schlagstock und schlug dem Polizisten damit ins Gesicht. 

Ursprünglich waren die Einsatzkräfte zur Blumenstraße gerufen, weil dort laut Zeugen ein Mann auf eine Frau einschlagen solle. Als die Streife eintraf, fand sie dort einen am Boden liegenden 21-jährigen Mendener, in scheinbar hilfloser Lage. 

Kurz zuvor, so Zeugen, sollen der junge Mann gegen zwei Pkw getreten und dann auf seine Begleiterin eingeschlagen haben. Ein Rettungswagen wurde angefordert. 

Noch während die Polizei versuchte, den Sachverhalt zu klären, erschien der 66-jährige Vater des 21-Jährigen und ging sofort auf die Polizei los, beleidigte und bedrohte die Beamten und forderte sie auf, seinen Sohn in Ruhe zu lassen. Der kam daraufhin zu sich - und ging ebenfalls auf die Polizisten los. Vater und Sohn stießen laut Polizeibericht nun fortlaufend Beleidigungen und Todesdrohungen aus und versuchten, mit Fäusten auf die Beamten einzuschlagen.  Die konnten sich zunächst dagegen wehren und forderten Unterstützung an. 

Der Versuch den 21-Jährigen zu Boden zu bringen und in Gewahrsam zu nehmen scheiterte an den permanenten Störungen des Vaters. Als einer der Beamten seinen Schlagstock zog, gelang es dem 66-jährigen Altenaer, ihm den zu entwinden. Mit dem Stock schlug er einem der Beamten ins Gesicht. 

Erst mit Eintreffen von Unterstützungskräften aus umliegenden Polizeiwachen gelang es schließlich, die beiden Männer in Gewahrsam zu nehmen. Auch im gefesselten Zustand traten beide weiter um sich, führten Kopfstöße gegen die Polizisten aus, bespuckten, beleidigten und bedrohten sie massiv. 

Zwei Polizeibeamte wurden verletzt. Die alkoholisierten Männer verbrachten den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Der 21-Jährige schien außerdem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen, zwei Blutproben wurden entnommen.  

Die Männer erwartet ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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