Zwangspause durch den Frost

Weitere vier Wochen Verzug an Edeka-Baustelle

+
Noch sind große Teile im Inneren der Baustelle mit Eis bedeckt. Auch der nächtliche Frost macht ein Arbeiten mit Beton noch unmöglich. Ende der Woche sollen die Arbeiten aber in vollem Umfang weiter gehen.

Altena - An der Edeka-Baustelle an der Rahmedestraße tut sich wieder etwas. Nachdem die Minusgrade im Februar für eine Zwangspause sorgten, können die Arbeiten nun allmählich wieder aufgenommen werden. Und auch von dem ehemaligen Imra-Gebäudekomplex sind nach dem Abriss lediglich Schuttberge übrig geblieben.

„Uns fehlen vier Wochen, da konnten wir gar nichts machen“, sagt Patrick Hennecke, Geschäftsführer des ausführenden Bauunternehmens Hennecke. Bei Minusgraden könne der Beton nicht verarbeitet werden, erklärte er. „Der Zement bindet dann nicht mehr richtig ab.“

Außerdem sei die Betonfläche im Inneren der Baustelle vereist gewesen, was ein Arbeiten darauf unmöglich gemacht habe. Ein Blick in die Baustelle zeigt: Auch die Plusgrade der vergangenen Tage konnten das Eis noch nicht gänzlich auftauen. Auch mit Beton könne durch den nächtlichen Frost noch nicht wieder gearbeitet werden. „Deshalb fangen wir erst mal mit einer kleinen Besetzung wieder an.“ Hennecke hofft, dass die Temperaturen zum Ende der Woche durchgängig im positiven Bereich sein werden. „Dann können wir wieder richtig arbeiten.“ Abgesehen von dem Zeitverlust durch den Frost, ist Peter Empting von der Firma Wittfeld zuversichtlich: „Sonst liegen wir voll im Zeitplan.“

„Eröffnung vermutlich im Spätsommer“

Für Andre Enste, den Betreiber des geplanten Edeka Marktes, bedeuten die Verzögerungen jedoch ein deutlich späteres Eröffnungsdatum. Hieß es im vergangenen Sommer noch, der Markt könne im März eröffnet werden, so will sich der Mendener Kaufmann nun nicht mehr auf einen genauen Zeitraum festlegen: „Es wird vermutlich Spätsommer.“

Von „Imra“ keine Spur mehr. Die ehemaligen Gebäude der Firma Johann Moritz Rump sind abgerissen, die Schuttreste sollen noch diese Woche entsorgt werden.

Während das neue Edeka-Gebäude aufgebaut wird, schaffen Bagger nebenan Platz für Parkplätze und Grünflächen. Das ehemalige Imra-Gebäude ist nun vollständig abgerissen, die Bagger räumen die letzten Schuttberge von der Fläche. In dieser Woche noch, sollen die letzten Reste entsorgt werden, wie ein Mitarbeiter der ausführenden Firma Müller mitteilt. Danach stehen Feinarbeiten, wie die Herrichtung der rückwärtigen Mauer an.

Verfolgen sie den bisherigen Weg der Imra-Fläche zum Edeka:

Nahversorgungszentrum Rahmede: „Das kostet uns viel Geld“

Imra-Abriss ist jetzt absehbar

Firma Johann Moritz Rump (JMRA) steht vor dem Abriss / Ein Blick zurück

Die ersten Gebäude auf ehemaligem Imra-Gelände sind verschwunden

Imra-Abriss geht weiter

Brücke zum künftigen Supermarkt-Gelände wird bald betoniert

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare