Traumergebnis für SPD-BM-Kandidaten

Christian Gosch, SPD, will Altenaer Bürgermeister werden.

ALTENA -  Geschlossenheit demonstrierte am Donnerstagabend, 13. Februar, die Altenaer SPD. Von 36 wahlberechtigten Genossen stimmten auch 36 im Haus Lennestein für Christian Gosch als Bürgermeisterkandidaten. „Ich bin platt wie eine Flunder“, sagte der in Ihmert wohnende Sozialdemokrat und musste diesen 100prozentigen Vertrauensvorschuss sichtlich erst einmal verdauen.

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Bereits bei seiner Begrüßung im Saal durch SPD-Ortsvereins-Chef Lutz Vormann hatten sich die Genossen teils erhoben und den neuen Hoffnungsträger mit Beifall begrüßt.

Gosch ist 40 Jahre alt, kommt gebürtig aus Herne und ist Volljurist. Im Rahmen seiner Ausbildung war er am Landgericht Bochum tätig, hatte einen Arbeitsschwerpunkt im Verwaltungsrecht und wirkte auch als Einzelrichter am Verwaltungsgericht in Herne. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war er ab 2005 als Justiziar im Wirtschafts- und Sozialministerium des Landes NRW tätig, ehe er sich in Hemer als Anwalt niederließ.

Immer wieder band Gosch seine Ehefrau Stefanie Kißmer mit in seine Vorstellungsrede vor der SPD Altenaein, ließ keinen Zweifel daran, dass auch sie als Volljuristin ihm und der Burgstadt zur Seite stehen werde.

Gosch hatte seine „Hausaufgaben“ gemacht. Heißt: In seiner 15-minütigen Vorstellungsrede ging er sowohl auf den Stärkungspakt, die schlechte Finanzlage und die Schulschließungsdebatte der vergangenen Tage ein. Er wisse, das Altena viele Baustellen habe und der Gestaltungsspielraum begrenzt sei. Doch stelle er sich dieser Mammutaufgabe mit dem Ortsverein und der Ratsfraktion im Rücken. Der neue Frontmann forderte die unbedingte Geschlossenheit und Unterstützung ein, dann sei er mit Herzblut dabei. „Morgen beginnt die Arbeit!“ (Ausführlicher Bericht in der Printausgabe Freitag, 14. Februar 2014.)

von Johannes Bonnekoh

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