Kein Zweifel: Hier wird gespielt

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Vandalismus? Eher nicht: Offenbar haben sich Kinder an den benachbarten Abbruchhäusern bedient. ▪

ALTENA ▪ Die zum Abriss bestimmten Baugesellschaftshäuser am Hegenscheider Weg stehen zwar leer, der benachbarte Spielplatz wird aber noch gebraucht. Davon zeugten am Dienstagmorgen Spuren heftigen Kinderspiels.

Ganz offensichtlich hatten sich Kinder an der Abbruchstelle nebenan bedient und allerlei Materialien zum Spielplatz geschleppt, um sie dort kreativ zu verbauen. Dem Ordnungsempfinden Erwachsener entsprach das nicht unbedingt, auch mit der Sicherheit nahmen es die Kinder nicht so ganz genau. Straßenmeister Detlef Kalupka wurde deshalb sofort aktiv, als er bei einer seiner Kontrollfahrten auf die Misere stieß: Er schickte umgehend einen Mitarbeiter los, um Ordnung und Sicherheit wiederherzustellen.

Dazu sei die Stadt gesetzlich verpflichtet, erklärte Volker Richter, der Chef des Baubetriebshofs. Passiere auf einem der kommunalen Spielplätze ein Unfall, der auf einen Mangel wie zum Beispiel Glasscherben in der Sandkiste zurückzuführen sei, so müsse die Kommune die regelmäßige Kontrolle ihrer Anlagen nachweisen. Deshalb schaut regelmäßig ein Mitarbeiter nach dem Rechten. Kleinere Probleme behebt der sofort, bei größeren wie etwa angefaulten Balken wird das betroffene Spielgerät im Zweifel sofort gesperrt und eine sachgerechte Reparatur veranlasst.

18 Anlagen hat die Stadt noch, 12000 Euro pro Jahr kostet die Wartung. Hinzu kommen größere Reparaturen. Der Bauhof erledigt sie im Auftrag des Jugendamtes, dem auch die Entscheidung darüber obliegt, welche Spielplätze noch gebraucht werden und welche nicht. Wie gesagt: Im Mühlendorf kann’s keinen Zweifel geben – da wird auf dem Spielplatz noch gespielt... ▪ ben.-

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