Altenaer Baugesellschaft

Zunehmend mehr Angebote fürs Wohnen auf Zeit

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Kornelia Schneider versorgte die Gäste mit Leckereien.

Altena - Streng genommen hat die Altenaer Baugesellschaft bereits zehn Wohnungen eröffnet, die von Nachbarschaften und Mietern auf Zeit genutzt werden können. Kurz nach der Eröffnung des ersten Wohntreffs am Knerling zog ein Mieter fest in die frisch renovierte und möblierte Wohnung ein.

Kurz nach der Eröffnung des ersten Wohntreffs am Knerling zog ein Mieter fest in die frisch renovierte und möblierte Wohnung ein. 

Deshalb gibt Joachim Effertz die Anzahl der Wohnangebote auf Zeit mit neun an. Eine auf dem Breitenhagen, eine im Mühlendorf, zwei am Knerling, zwei in der Kirchstraße, eine am Pragpaul und die neuste befindet sich im Steinwinkel. In den halbsanierten Wohnraum lud die ABG am Donnerstag zu einer lockeren After-Work-Besichtigung ein, denn die Nachbarschaft kann diese Wohnung auch als Treffpunkt nutzen, sofern sie nicht vermietet ist. 

„Das hatten wir schon, dass sich regelmäßig Skatfreunde oder Kaffeerunden in den ABG-Wohntreffs getroffen haben“, erklärt Kornelia Schneider. Zudem finden in ihnen die Mietersprechstunden statt. Größten Zuspruch findet jedoch das Angebot Wohnen auf Zeit, was die ABG insbesondere den Firmen in der Region schmackhaft macht. Der Geschäftskunde aus Japan kommt dort bequem für eine Woche unter, wie auch der Monteur für ein paar Monate. 

„Es gibt keine Begrenzung für das Wohnen auf Zeit, wir vermieten so lange, wie die Wohnung gebraucht wird.“ Auch als Ferienunterkunft für Verwandte können die Wohnungen von Altenaern gemietet werden und das Modell „Auszeitwohnung“ bietet Paaren in Krisen die Möglichkeit, temporär räumlichen Abstand voneinander zu gewinnen. Klarer Vorteil: Außer den Dingen des täglichen Bedarfs muss nichts mitgebracht werden. 

Mieter finden vollmöblierten und renovierten Wohnraum inklusive Küche und Waschmaschine vor. Die Badezimmer sind barrierearm eingerichtet, auch am Steinwinkel sind die neuen Fliesen an den Wänden. „Wenn die Lieferanten sich sputen, schaffen wir bis Ende Dezember die Eröffnung“, so Kornelia Schneider, die am Donnerstag die Steinwinkel-Nachbarschaft mit Suppe, Salat, Frikadellen und kühlen Getränken versorgte. 

Eingeladen zur After-Work-Party waren nicht nur Mieter, sondern auch Anlieger aus den Privathäusern des Viertels. Auch sie sollen in der Wohnung einen Nachbarschsftstreffpunkt haben, denn fußläufig kann - wie in vielen Stadtteilen - auch vom Steinwinkel aus keine Gaststätte mehr bequem erreicht werden.

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