Zukunft scheint sicher

ALTENA - Für Wilfried Ramsbott, den Vorsitzenden des Vereins der Freunde und Förderer des St. Vinzenz-Krankenhauses, scheint die Zukunft des Hospitals gesichert. Das hat er einem Gespräch mit Geschäftsführer Franz Jörg Rentemeister entnommen, der zwar zugegeben wenig sage, aber wenn er sich äußere, dann mit Hand und Fuß, so Ramsbott.

Zur Zeit bereitet er die turnusmäßig angesetzte Mitgliederversammlung vor, die am 30. März, um 17 Uhr, in der Burg Holtzbrinck stattfindet. Dann, so ist Ramsbott hoffnungsvoll, könne mit dem Weiterbetrieb des Hauses unter einem neuen Träger bereits alles in trockenen Tüchern sein.

Gestern sagte er auf Anfrage, aktuell gebe es bekanntlich noch drei Interessenten. Mit einem seien die Verhandlungen so weit gediehen, dass am 15. März alles perfekt gemacht werden könnte. So hätte er jedenfalls Rentemeister verstanden. Dass das Haus geschlossen werde, sei überhaupt kein Thema mehr, ist Ramsbott sicher.

Dass es erst kürzlich erneut Irritationen gab, weil Vinzenz-Vital-Betreiberin Sigrun Blauth das Haus verlassen muss, erklärte er so: Der Vertrag sei bis zum 31. März befristet gewesen, es gebe auch für diese Praxis drei Bewerber. Einer davon sei Frau Blauth, entschieden sei bis jetzt aber noch nichts.

Ausdrücklich lobte Ramsbott erneut Verwaltungschef Rentemeister, der sich aktuell und sehr engagiert auch um neue Ärzte kümmere. Zwar sei ein fast perfekter Deal mit einem neuen Chirurgen offenbar in letzter Minute geplatzt, aber, der Verwaltungsleiter sei am Ball, ebenso für die Position des aus Altersgründen irgendwann in Kürze ausscheidenden Partners Dr. Strauß. „Es soll weitergehen, es wird weitergehen“, sagte Wilfried Ramsbott. „Und wenn wir etwas Glück haben, kann ich sogar schon auf unser Mitgliederversammlung am 30. März offiziell verkünden wie“.

von Johannes Bonnekoh

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