Ladenpassage in Altenas Innenstadt

Zukunft des Stapelcenters: Nun gibt‘s Gespräche 

Stapelcenter in Altena: Immer mehr Geschäfte schließen.
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Stapelcenter in Altena: Immer mehr Geschäfte schließen.

Das Stapelcenter verwaist. An Gesprächen über die Zukunft der Ladenpassage in Altenas Innenstadt soll der Eigentümer bislang wenig Interesse gezeigt haben. Nun kommt Bewegung in die Sache.

Altena – Schon sehr bald könnte es zu einem Gespräch zwischen der Spitze der Stadtverwaltung und dem neuen Eigentümer des Stapelcenters kommen, der Firma FCR Immobilien aus München. Das berichtete Bürgermeister Uwe Kober (CDU) in der Ratssitzung. Die Firma hatte den Immobilienkomplex in der Innenstadt 2018 übernommen. Doch die Passage verwaist immer mehr, es gibt kaum noch Läden. Das macht viele Altenaer traurig und sauer.

Im Fokus stehen laut Selbstauskunft der FCR „als Anlagemöglichkeiten Objekte an aussichtsreichen Sekundärstandorten, die durch ihre Lage überdurchschnittliche Renditepotenziale bieten“.

„Bislang wenig Gesprächsbereitschaft“

Ein erstes Gespräch zur Zukunft der Ladenpassage mit viel Leerstand war bereits für November vorgesehen, wurde aber wegen der Corona-Lage abgesagt. „Die Inhaber haben bisher wenig Gesprächsbereitschaft gezeigt“, sagte der Bürgermeister. Nun scheint sich die Haltung gewandelt zu haben.

Ratsherr Oliver Held (Grüne) hatte nach der Verwendung der 50 000 Euro an Fördergeldern gefragt, die für die Unterstützung der Pop-Up-Stores vorgesehen waren. Sollten sich die Gespräche mit dem Eigentümer des Stapelcenters als „sinnvoll“ erweisen, sagte Kober, könne man in der zweiten Phase des NRW-Innenstadtprogramms über einen weiteren Antrag für weitere Mittel nachdenken.

Diese könnten dann auch in die Zukunft des Stapelcenters investiert werden. Die Nachbarstadt Werdohl hatte aus dem Landesprogramm stattliche 560 000 Euro an Fördergeldern erhalten – unter anderem zur künftigen Gestaltung des leer stehenden WK-Warenhauses am Brüninghausplatz.

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