Zukunft von Burgrock nach erneuter Pleite ungewiss

Nicht gerade euphorisch: Zwei der wenigen Fans.

ALTENA/KREISGEBIET - Lange Gesichter bei allen Beteiligten: Nach dem Burgrock 2011 macht sich bei den Veranstaltern Ernüchterung breit. Nur rund 550 Besucher kamen, um unter anderem die Headliner Livingston und Krypteria zu sehen.

Viel zu wenige, wie der Pressesprecher Märkischen Kreises, Hendrik Klein erklärte. Schon im vergangenen Jahr habe man mit nur 870 zahlenden Gästen zu hadern gehabt. Dieses Mal waren es nochmal 300 weniger. Eine schlechte Bilanz, für die die Veranstalter keine Erklärung haben.

„Die Rahmenbedingungen haben alle gestimmt“, ist sich Hendrik Klein sicher. Die Bands, der Zeitpunkt- sogar das Wetter habe am Samstag mitgespielt. Deswegen hatte der Fachdienst Kultur auf viele Kurzentschlossene gesetzt. Doch nach einem schleppenden Vorverkauf, konnte auch die Abendkasse keine Wunder mehr vollbringen. Nur 480 Tickets gingen im Vorverkauf über den Tisch, 70 an der Abendkasse. „Es ist schon schade“, ärgert sich Klein.

Gesamtkosten bei 50 000 Euro

Wie es mit dem Burgrock zukünftig weitergeht ist noch nicht klar. Die Veranstalter müssen sich erst noch zur Manöverkritik zusammensetzen. Erst in diesem Jahr war das Budget des Burgrocks deutlich gekürzt worden – trotz stetig steigender Kosten. Vor allem in die Sicherheit habe man in diesem Jahr auf Grund neuer Richtlinien mehr investieren müssen. Am Ende entscheidet die Politik über die Zukunft des Festivals. Schließlich müssen die rund 50 000 Euro, die der Burgrock verschlingt, irgendwo herkommen.

Trotz des erneuten Besuchermangels lobte Klein die Atmosphäre der Veranstaltung. Rockfans und Bands wären beide gleichermaßen begeistert gewesen. Organisation und Ablauf hätten reibungslos geklappt. Dem schlossen sich auch Polizei und Security an. Bis auf kleinere Zwischenfälle sei der Burgrock ruhig verlaufen.

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